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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Sitzposition - die große Baustelle...
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Alt 09.04.2012, 13:41   #24
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 38.706
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
@sybenwurz
Wie geht Deine Kniegelenkslotregel genau?
Neun Uhr und Gelenkachse.
Bin da aber nicht päpstlicher als der Papst, irgendwo in der Kniekehle sollte das Lot dann aber nicht baumeln...
Rein otpisch hätte ich vom ersten Eindruck gesagt, 'klasse, lassen, wenns lang genug fahrbar ist'.
Zitat:
Zitat von Math-Pat Beitrag anzeigen
Auf den Bildern ist ihr Fuss in der 9Uhr Position eben nicht parallel zum Boden, sondern eher so, wie man den Fuss auch beim Fahren hält. Ob man bei dieser Fussstellung die Regel Lot durch Kniegelenk und Pedalachse verwenden kann halte ich weiterhin für fraglich.
Generell kannste nur mit ner Videoanalyse die genauen Parameter in Bewegung abgreifen.
Aber: wohin das Knielot fällt, hängt nicht von der Fussstellung ab, sondern von der (horizonalen) Sattelposition, der Oberschenkel-, Unterschenkel- und Kurbellänge.
Position der Cleats, Schuhgrösse, aktives oder passives Fussgelenk beeinflussen das Lot erst in zweiter Instanz, wenn überhaupt (indem sie die Position des Knies verändern).
Ich würde mal sagen, da sind die Toleranzen gross genug, dass dies zu vernachlässigen ist.


Hab mich da letztes Wochenende sehr lange mit Juliane Neuss (Autorin von "Richtig sitzen-locker radfahren" und nix zu tun mit Lutz Neuss) und Manfred Rosenberger (hat das Programm 'rattleCAD' geschrieben und nix zu tun mit *jo*) auseinandergesetzt.
Fred wollte gerne zur Rahmenkonstruktion von vorneherein die Sitzposition bzw. dafür die Körpermasse integrieren, was aufn ersten Blick nur Schwierigkeiten in Bezug auf die Griff- und Sitzposition macht, die je nach Lenker, Bremsschaltgriffen (beim Rennrad) und einigen Bauteilen mehr unterschiedlich ausfällt, aufn zweiten Blick aber eh so gut wie unmöglich ist, weil alle Biomechanik nur Richtwerte an die Hand geben kann, die man mit Erfahrung und aufgrund persönlicher Einschränkungen und Besonderheiten in ihren Toleranzgrenzen einstellen muss, was kein Programm dieser Welt verrechnen kann.
Keine noch so toll berechnete Sitzposition nutzt was, wennse der Aspirant nicht fahren kann.
'Auf Anhieb-Wohlfühlen' ist nicht unbedingt nötig, aber auch wenn ~anna~ zB. angibt, bisher keine Nackenprobleme zu haben, braucht man sie nicht so hinzusetzen, dass die Gefahr besteht, dass sie welche bekommt oder bekommen kann.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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