Schön mal woanders laufen, heute in Laboe, wo meine Tochter und ich nachmittags was zu erledigen hatten. Das Wetter war erwartungsgemäß, 3 Grad C, fieser kleintropfiger Sprühregen und boeiger, oft auch stürmischer Wind aus Südwest. Es ist schön zu sehen, dass ich als Triathlet nicht der einzige Bekloppte bin, denn...
... bei genauer Betrachtung des Bildes seht Ihr, dass die Kiter auch draußen sind. Wahnsinn. Vor sowas hab ich viel zu viel Angst und der Sport ist ja auch extrem gefährlich, Stürze, Verwehungen und vom eiskalten Wasser ganz zu schweigen. Respekt. Beim Laufen gab es jedenfalls Bedingungen, die wir in fünf Wochen beim Marathon Kiel auch haben können: zunächst werden wir schön vom Südwest Richtung Hochbunker geweht und man denkt gern "Super, heute läuft es wie irre!", aber nach der Wende gibt es dann schön auf die Fresse. Wer sich da nicht kleinmachen und geschickt Lücken zulaufen kann, wird sicher scheitern.
Später beim Laufen hatte es dann noch ein schönes Motiv: die Hochhäuser im Hintergrund gehören zu Kiel Schilksee, Olympiastadt 1936 und 1972. Die Rorofähre rechts, die Lisco Maxima, kommt gerade aus dem Baltikum. Noch eine 3/4 Stunde, dann ist sie in Kiel. Irgendwie ist hier weniger los als im vergangenen Juli! Mann, hab ich einen Durst!
