Zitat:
Zitat von keko
Naja, das kommt ganz darauf an, worauf man abzielt und worin man die Würdigung sieht. Macht man irgendwas, um damit Geld zu verdienen und sieht man die Würdigung nur in $$$, gebe ich dir recht. Das muß aber nicht überall zutreffen. Leider ist es aber schon fast so, dass man sich rechtfertigen muß, zieht man nicht ein paar € raus und seien es noch so überflüssige und wenige. Ganz davon abgesehen habe ich schon mehrere Beispiele gesehen, die erst mit Einfuhr von Geld den Bach runter gingen und sei es noch so wenig Geld gewesen.
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Wolfgang habe ich so verstanden, dass z.B. gerade bei ehrenamtlicher Tätigkeit das nur ne gewisse Zeit gut geht, wenn man kein positives Feedback kriegt und ich denke, das ist richtig. Wenn man z.B. Jugendtraining macht, weil das ne sinnvolle Sache hält, die Eltern aber alles besser wissen und permanent meckern, geht dieses Engagement den Bach runter und die Eltern können sich nen neuen Trainer suchen. Denn irgendwann, beim einen früher, beim anderen später, fragt sich der Trainer natürlich, darum er sich nicht nur immer Gedanken um ein Trainingsprogramm machen soll, sondern obendrein noch permanent mit den Eltern diskutieren muß und das nicht mal um die Sache. Da ist die Motivation ruck zuck den Bach runter.
Und das seh ich auch so. Es gibt doch ne Menge Mitglieder, die sehen z.B. einen Verein und die ehrenamtliche Tätigkeit dort quasi als Fitnesscenter, wo sie nen Beitrag zahlen und ne Gegenleistung dafür kassieren. Nebenbei beläuft sich der Beitrag auf nen Bruchteil des "professionellen Beitrags". Stimmt ihn ihren Augen die Gegenleistung nicht hundertprozentig, machen die quasi ihre Gewährleistungsansprüche geltend, statt sich auch mal hinzustellen und es besser zu machen oder zu helfen. Sie sehen sich eben als Konsumenten. Die kommen dann eben auch nicht, wenn mit ner Veranstaltung ein bisschen Geld in die Vereinskasse geholt werden soll.