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Prep 1, Woche 1, leider ohne mich
Auf die letzte Woche hatte ich mich ja bannig gefreut: Auf schwindelerregende 10 Stunden hatte ich das Wochenpensum schrauben wollen. Der fulminante Trainingsauftakt hat dann am Montag genau bis 10.30 Uhr gedauert. Vormittags, versteht sich. Dann rief nämlich mein Sohn aus dem Kindergarten an, ich solle ihn doch bitte abholen, weil ihm etwas weh täte. Auf meine Frage, was denn genau weh täte, hat er nur dringlich geantwortet: "Weiß ich nicht. Komm, Mama, komm einfach."
Das Kind war dann bis einschließlich Donnerstag krank. Da mein Mann seit Kurzem auswärts arbeitet und zu diesem Zweck auch das Auto dabei hat, war ich also alleinerziehend und unmotorisiert. Aber wie ich immer sage: "Wenn uns denn nichts Schlimmeres passiert, wollen wir uns man freuen." Mittlerweile ist das Kind wieder gesund, das Wetter lässt für November keine Wünsche offen und ich steige in Prep 1, Woche 2, ein. Letzte Woche habe ich es dann immerhin auf 5,5 Stunden Rad gebracht, davon vier auf der Rolle. Wenn man bedenkt, dass der Zwerg aus Prinzip nicht vor 21.30 Uhr schläft, ist das Rollefahren also eher eine mentale Leistung gewesen. Und: Letzte Nacht habe ich durchgeschlafen. Also fast, ich war nämlich nur einmal wach. Dafür habe ich mich heute gefühlt als sei ich in einen Jungbrunnen gefallen. Sollte mein Sohn sich also entschließen, irgenwann in diesem Leben durchzuschlafen, werde ich mich zu völlig neuer Form regenerieren. Das werden rosige Zeiten.
Und jetzt gehe ich noch mal auf die Rolle.
Geändert von Pantone (28.11.2011 um 23:12 Uhr).
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