Ich hab zum Ende des letzten Jahrtausends Sport in Köln studiert. Leider nicht auf Lehramt sondern Richtung Sportverwaltung. Das bereue ich jetzt jeden Tag (mehrmals). Nicht das Studium und auch nicht die Ausrichtung, sondern das ich nicht auf Lehramt studiert habe / Bio abgebrochen habe. Hatte eigentlich vor mich selbständig zu machen. eCommerce für Sportgeschäfte gegen geld und Sportvereine kostenfrei zusammen auf einer Plattform. Habs dann aber wieder verworfen, weil sich ja zwischenzeitlich jeder ohne große Fachkenntnisse eine Website zusammenklicken kann und Online-Shops von jedem größerem Hoster angeboten wird. Jetzt hab ich zwar eine gesicherte Alimentation und Pension und durfte auch noch Verwaltungsinformatik studieren, aber die Berufszufriedenheit ... Ich bin im IT-Sektor gelandet. So kanns halt auch gehen. Aber das Sportstudium hat mir da sehr viel gebracht. Gerade im Bereich der "Menschenführung", der Unterrichtsgestaltung, der Feinplanung von langen Projekten, .... Da merke ich dann schon den Unterschied zwischen den studierten Informatikern.
Ich kann das Studium nur empfehlen. Und wenn man dann während des Studiums auch die richtigen Leute kennenlernt, Verbindungen knüpft und nicht nur die Fliesen im Pool, die Bäume im Stadtwald oder die begrenzungspfähle an den Landstraßen zählt, kann man sicherlich auch was draus machen. Oder mein Tipp. Lehrer, wenn man der Typ für Unterrichten ist und es als Herausforderung ansieht durch extrinsische Motivation die intrinsische Motivation zu steigern. Oder einfach gesagt: Wie krieg ich das Thema dem "Sack", den schon alle abgeschrieben haben, vermittelt?
Und wie wird immer behauptet:
Halbtagsstelle bei vollem Lohn
