Zitat:
Zitat von ~anna~
Danke. Die Realität ist ja tatsächlich nicht so rosig wie die Barfußtheorie auf den ersten Blick scheint. Das perfekte Training für mich wäre momentan wohl, irgendein Einsteigerprogramm "5min laufen - 1min gehen" etc. abzuarbeiten, aber mein Ego mag das gar nicht...
Ich bin aber immer noch entschlossen, die Sache durchzuziehen (zumindest den Barfußanteil zu erhöhen). Das Problem ist, dass ich seit meinen Barfußexperimenten gar nicht mehr entspannt in Schuhen laufen kann. Es kommt mir so furchtbar falsch vor, auf die Ferse zu knallen, aber Mittel/Vorfuß fühlt sich dann auch wieder irgendwie gezwungen an... Ich kann überhaupt nicht mehr laufen, ohne mir über alles mögliche Gedanken zu machen: Ferse/Mittel-/Vorfuß, Schrittfrequenz, -länge, Armbewegung, Körperhaltung allgemein...
Vor allem langsames Laufen fühlt sich extrem unrund an. Ich frage mich, wie ich "früher" (zB vor einem Jahr, als ich vergleichsweise viele km gelaufen bin; oder vor einem Monat) gelaufen bin; aber ich kann es beim besten Willen nicht mehr simulieren...
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Versuch doch mal auf dem Vorfuß zu gehen... das fühlt sich erst mal unrund an (und sieht auch super-scheisse aus).
Jenseits was alle Experten hier behaupten bleibe ich dabei: Aufsatz beim Laufen ist "auch - vor allem - whatever" Tempofrage. Ein Sprinter setzt nur im Zehenbereich auf, ein Spaziergänger auf der Ferse. Je schneller du läufst, desto weiter vorne kommt automatisch (!!) die Landung.
Warum vergisst du nicht einfach den ganzen theoretischen Müll und versuchst einfach schnell zu laufen? In den 80ern haben die das so gemacht. Da hat kein Mensch über Lauftechnik philosophiert. Dafür haben die einfach viel trainiert und sind schnell gewesen.
Axel, der gerade mal wieder seine eigenen Maxime bricht...