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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Mit dem Paleo-Lifestyle zu neuen Höchstleistungen (Teil 1)
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Alt 14.10.2011, 12:45   #992
sbechtel
Szenekenner
 
Benutzerbild von sbechtel
 
Registriert seit: 11.10.2010
Ort: Darmstadt-Eberstadt / Bruchköbel
Beiträge: 3.694
Ich würde gar nicht mal unbedingt sagen, dass "sein" Paleo dogmatisch ist, sondern es ist darauf bedacht, eine gemeinsame Basis zu definieren, die bei allen Menschen funktioniert. Also wenn Milch nur 90% vertragen, ist es kein Nahrungsmittel, dass man als artgerecht bezeichnen kann, da eben 10% dieser Art nicht damit klar kommen. Das ist ein Ansatz, mit dem man sicherlich die Menschen gut ernähren kann und der biologisch gesehen bei (fast) allen Menschen funktionieren müsste. Da aber der Mensch mehr Nahrungsmittel kennt und seine Bedürfnisse über die reine Existenzsicherung hinaus gehen (vernunftbegabtes Wesen etc.), fühlen sich die 90%, die Milch vertragen, natürlich ans Bein gepisst, um das mal salopp zu formulieren.

Es gibt auch mittlerweile viele Leute, die sich ebenfalls Paleo nennen, aber es als ihr Ziel ansehen, eine möglichst hohe Lebensqualität zu erreichen und dabei von der Wissenschaft und gerade der Paläontologie zu profitieren. Und hier ist das Spektrum dann auch schon wieder sehr weit gefächert, was "erlaubt" ist, und was nicht. Das Problem, dass Robert hier - wenn ich ihn richtig verstanden habe - sieht, ist, dass es keinen Grundsatz mehr gibt, der entscheidet, was wir vertragen, sondern es einer gewissen Willkür unterworfen ist, was man für wen als verträglich einstuft, und was nicht.

Zwei Ansätze, die beide ihre Vorteile aber auch ihre Nachteile haben. Ich für meinen Teil bin bei Theorie eins durch Robert eingestiegen und stehe nun bei Theorie zwei mit Tomaten, Milchprodukten und es passiert sogar öfters, dass ein paar Gramm Müsli sich morgens unter mein Obst beim Frühstück mischen

Man muss das ganze nicht als Dogma verstehen und erst recht nicht so betreiben. Zugegeben wirkt das klassische Paleo, wie es Robert repräsentiert, auf den ersten Blick dogmatisch, aber nicht des Dogmas Willen, sondern weil es sich darin erklärt.

Ich hoffe meine Intention ist klar geworden ...

Gruß Sebastian

-- der nichts mit Dogmen zu tun hat, sondern überall die Rosinen raus pickt --
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