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Zitat von docpower
Es gibt im Gegensatz zu Deiner pauschalen Behauptung bei einigen AI-Erkrankungen durchaus Hinweise zur Pathogenese.
Ein pharmakologischer Therapieansatz beinhaltet naturgemäss Nebenwirkungen. Für viel Erkrankte besser als gar keine Therapie.
Leider greifen Verzweifelte oft auf Scharlatane zurück.
Über die Resultate dieser "Therapien" hülle ich mal den Mantel des Schweigens.
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Ich habe nicht behauptet, dass diese Medikamente nicht in der Lage wären die Symptome zu lindern, aber ich bezweifle, dass sie die AI-Krankheiten "heilen" können, da die Forschung nach wie vor einer erhärteten Teorie der Entstehung der meisten AI-Krankehiten schuldig ist bzw. eine Vielzahl konkurrierender Theorien kursieren. Wenn aber die Ursachen nicht eindeutig geklärt sind, muss jede Therapie am Versuch das Problem an der Ursache anzugehen scheitern und sich auf Linderung der Symptome beschränken. Nur: frei von Symptomen zu sein, bedeutet m.E. noch lange nicht, dass man gesund ist!
Dass das kurzfristig gesehen für die betroffenen erleichternd ist, wenn sie weitgehend beschwerdefrei sind, stelle ich auch nicht in Frage. Wenn sich dann allerdings das Damoklesschwert der schweren Nebenwirkungen ("Iatrogene Krankheiten"...) wie zB Krebs vom seidenen Faden lösen sollte, dann würde der ein oder andere Betroffene wohl lieber seine Hautausschläge oder Durchfälle und verstopfte Nase zurückwünschen und das Medikament verfluchen, das er verschrieben bekommen hat...
Das hat nichts mit Scharlatanen zu tun, wie Du schreibst, sondern mit der ganz normalen "seriösen" Schulmedizinern und ihren Lieferanten aus der Pharmaindustrie, es sei denn man schließt diese in den Begriff ein. Dies ist das, was die genannte Studie recht eindrücklich in den Fokus rückt, auch wenn Dir das als Mediziner nicht gefallen wird.