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Alt 13.01.2008, 20:04   #55
drullse
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von drullse
 
Registriert seit: 04.10.2006
Beiträge: 16.951
Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
@Drullse: Ne, ich war weder zu schnell, noch fehlte die GA. Wenn ich ohne GA 9:02 geschafft habe, dann fress ich nen Besen - und wenn doch, was machen denn dann all die, die langsamer sind? Die haben dann ja gar keine GA. Ich war auch nicht müde auf eine Art, dass ich das latent gemerkt hätte, aber ich habe bei den Bahnintervallen festgestellt, dass sie mir schwerer fallen als früher. Und die Montags Schwimmeinheit konnte man immer ganz knicken.
Dann fehlte IMHO die Grundlage - im Hinblick auf die Regeneration. Das eine (9:02) hat ja nix mit dem anderen (am nächsten Tag frisch sein) zu tun.

Zitat:
Vielleicht solltest du aber selber mal den umgekehrten Weg versuchen, das mit den elendslangen Dingern machst du ja schon ewig. Klar, 2006 haste dich verletzt, daher weiß man nicht, was dabei rausgekommen wäre, aber ansonsten ist ca. 9:20 auch nicht unbedingt der Beweis, dass viel auch viel bringt. (nicht falsch verstehen, soll kein Angriff sein). Ich hab die ganz langen ja auch ausprobiert. Dass die langen Einheiten schädlich sind, will ich aber gar nicht sagen, ich bin nur der Meinung, dass sie nicht effizient sind und man besser was anderes machen kann.
Die Trainingswerte legten eine deutliche Verbesserung gegenüber der 9:20 nahe. Über Intensität wäre die nicht zu machen gewesen. Dazu bewege ich mich zu lange auf den langen Strecken, um das nicht zu wissen.

Zitat:
Ich glaube übrigens nicht, dass es einen großen Unterschied macht, wie lange man in dem Fettstoffwechselintensiven Bereich fährt.
Das ist mal ne gute Frage: reicht es, dem Körper zu zeigen, wie es funktioniert und er macht es dann auch über einen längeren Zeitraum oder ist es doch eher wie mit der Muskulatur: es reicht nicht, ihr zu zeigen, wie man läuft, sie braucht auch das Training über die Zeit.

Zitat:
Lange Koppeleinheiten halte ich auch immer noch für ineffizient.
Mache ich auch nicht mehr oft, maximal 120-25, ansonsten eher lange Radeinheit und kurzer schneller Lauf.

Zitat:
Naja, warten wir's ab, wenn's nicht funktioniert, dann änder ich halt wieder was. Aber wenn man's nicht probiert und immer nur sagt "wer lange WKs macht muss lange Rad fahren" - ohne über die Definition von "lang" nachzudenken, der hat halt nicht die Chance rauszufinden, ob er richtig liegt. Ich hab's ja versucht, klappt aber nicht.

FuXX
Die Definition von "lang" ist natürlich für jeden anders. Stadler wird bei seinen 6-Stunden-Einheiten (die mit Sicherheit dann Überdistanz haben) von lang sprechen, Faris ist früher bis 300 Km am Stück gefahren, bei anderen ist halt 130 "lang".

Solange ich jedoch in vielen Fällen höre "... lief echt super, aber nach Km 140 war die Luft raus" (ersatzweise beim Marathon nach Km 35), glaube ich, dass für die meisten Athleten regelmäßige "sehr lange" Einheiten besser sind als Tempo (das viele eben wirklich mehr schlaucht, weil die Grundlage für die Regeneration fehlt).

Ich werde dieses Jahr notgedrungen anders trainieren müssen - überzeugt davon, dass das zu Erfolgen führen wird, bin ich nicht. Aber wer weiß, soll ja Wunder geben.
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Zum Thema "Preisgestaltung Ironman":

"Schließlich sei Triathlon eine exklusive Passion, bemerkte der deutsche Ironman-Chef Björn Steinmetz vergangenes Jahr in einem Interview. Im Zweifel, so sagte er, müsse man sich eben ein neues Hobby suchen."
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