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Ok, dann übernehme ich mal die Rolle des "bad guys":
Wir sollten uns einfach mal damit abfinden, dass es Hochleistungssport ohne Doping gibt!
Wenn man sich mal intensiver mit diesem Thema beschäftigt, so wird einem irgendwann klar, dass heutzutage negative Dopingtests überhaupt keine Aussagekraft haben.
Mediziner können über die Aussage "Ich war bisher immer negativ" einfach nur lachen und wissen, dass nur die Dummen noch erwischt werden.
Das beste Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist doch Bernhard Kohl. Er wurde nach eigenen Angaben über 200 mal negativ getestet und an diesem einem Tag ist halt "etwas schief gelaufen".
Und warum soll der Triathlonsport da ausgerechnet die Ausnahme machen?
Weil weniger Geld im Spiel ist? Dann sollte man sich mal die Sponsorenverträge der Top-Profis mal genauer anschauen. Und wenn nebenbei K-Swiss 1 Mio Dollar auslobt, so sprechen wir nicht wirklich über wenig Geld, oder?
Und das Gerede vom "aussergewöhnlichen Talent" finde ich auch sehr lustig. Komisch das diese Talent dann doch nie z.B. Olympiasieger waren. Und komisch auch, dass diese Talente natürlich rein zufällig beste Kontakte zum Profi-Radsport haben.
Ähnlich wie Luc von Lierde, der auch "zufällig" von Teamarzt des Mapei-Teams betreut wurde.
Und scheinbar waren dann alle vorherigen Athleten die bislang die Radrekorde und Streckenrekorde in Roth oder Frankfurt hielten, alle völlig untalentiert, so daß man mal ebenso bei deutliche längerer Radstrecke (wie in F´furt 2010) die alte Bestzeit pulverisiert.
Also lasst uns einfach endlich die Illusion eines sauberen Sports irgendwann mal begraben.
In diesem Sinne, gute Nacht.
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