Zitat:
Zitat von Superpimpf
Schön geschrieben, auch wenn die Pro-Sebi Einstellung an mehr als einer Stelle durchblitzt  finde ich (rein subjektiv) den Teil über Andi ziemlich negativ geschrieben - und das wo ich ihn eigentlich gar nicht mag.
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Ich sehe da nichts negatives, sondern nur Fakten:
Zitat:
Vier Wochen nach der Halbdistanz im Kraichgau zeigte sich Sebastian Kienle in der erwarteten Topform, doch Andreas Raelert war an diesem Tag von einem anderen Stern.
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Ähnliches war bereits beim Ironman Frankfurt im Vorjahr geschehen, wo Andreas Raelert nach eher unauffälligem Saisonverlauf (insbesondere was das Radfahren betrifft) die bis zu diesem Tag wohl beste Radleistung in der Geschichte des Langstreckentriathlons hinlegte und das Rennen ungefährdet nach Hause lief.
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Wie lässt sich die Leistung von Andreas Raelert einordnen? Sein Sieg gegen Sebastian Kienle überrascht in seiner Deutlichkeit. Eine Viertelstunde Vorsprung ist auf diesem Niveau mehr als ein Klassenunterschied.
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Negativ geht so:
Diese enorme Leistungsverbesserung zum Hauptkonkurrenten in kürzester Zeit provoziert geradezu Dopingvorwürfe. Das drei Tage vor dem Wettkampf vorgenommene "Blutscreening" kann diese nicht ausräumen, da Manipulationen auch erst am Vortag des Wettkampfs vorgenommen werden können, und nach Berichten aus dem Radsport gerade zu diesem Zeitpunkt regelmäßig zum Einsatz kommen. Wenn dabei durch die Betrüger keine Fehler gemacht werden, die berühmten vertauschten Blutbeutel über die etwa Vinokurov 2007 gestolpert ist lassen grüßen, gibt es für diese Methoden keine Nachweisverfahren.