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Alt 29.06.2011, 13:46   #820
Kalle Grabowski
Szenekenner
 
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Registriert seit: 04.12.2008
Ort: Frankfurt
Beiträge: 355
Ich möchte hier kein neues Fass aufmachen, wo acht Wendebojen beim IM Regensburg mit acht Flussquerungen in Frankfurt gegengerechnet werden. Jeder empfindet Streckenprofile anders. Was dem einen passt, raubt dem anderen Körner. Für mich ist aber, trotz der humorigen 3-Rad Anmerkung, bereits die Schwimmstrecke der mögliche „Casus knacktus“ in Deinem Best-case-Szenario-Rechenspiel. Ob es wirklich so ist, wird sich zeigen.

Meine ganz persönliche Einschätzung:
Bei Deinen Schwimmzeiten gehe ich mal davon aus, dass Wasser nicht unbedingt Dein Element ist. In Regensburg musst Du Dich gegenüber Frankfurt mit einem Landstart arrangieren, der Kampf an den Bojen ist durch die enge Streckenführung intensiver und durch das mehr an Richtungswechseln wirst Du öfter „ausgebremst“. Darauf, dass Du Deine Kraichgauer Schwimmzeiten einfach mal 2 nimmst, will ich gar nicht erst eingehen.

Ergo: Es besteht die Möglichkeit, dass Du in T1 ankommst, auf die Uhr schaust und dann bereits Druck empfindest, das Mehr gegenüber 1:15h aufzuholen. Wenn Du danach beim Radfahren – das ich als Deine eigentliche Stärke sehe – zuviel Druck machst, besteht die Gefahr, dass Du beim Anstieg nach Brennberg mächtig Laktat aufbaust. Das bringst Du auch nach km35 nicht mehr aus den Beinen. Die Konsequenzen dürften sich dann spätestens beim Laufen einstellen. Ich traue Dir zu, dass Du auf dem Rad ein Zuviel an geschwommener Zeit ausgleichst, der Preis wird aber für einen 3:30h Marathon zu hoch sein.

Kurz zur Laufstrecke: Ein Teil führt durch die kopfsteingepflasterte Regensburger Innenstadt (bei Hitze steht dort die Luft), kann einem egal sein, mir bereitet es zum Ende hin Probleme und ich laufe lieber möglichst durchgehend auf Asphalt und überquere dafür gerne acht mal die Frankfurter Brücken. Der Rest ist gefühlt zu einem Drittel geteert, viel Schotter, bei dem sich kleine Steinchen gerne mal in der Sohle festsetzen. Nichts für ganz leichte Laufschuhe, wie sie meiner Beobachtung nach in Frankfurt stärker zum Einsatz kommen können.
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Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.

Geändert von Kalle Grabowski (29.06.2011 um 13:54 Uhr).
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