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Zitat von TriVet
Die Diagnose ist sicher?
Per Magenspiegelung einen Zwerchfellriß zu diagnostizieren stelle ich mir eher schwierig vor, aber vielleicht schreiben ja noch ein paar Humanmediziner was dazu.
Wenn doch, warum kein Verschluß per OP? Dann wäre doch Ruhe damit?!
Gute Besserung jdfls. 
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Eine Zwerchfellhernie kann man per Magenspiegelung feststellen, da der Magen quasi durch die erweiterte Durchtrittstelle im Zwerchfell nach oben rutscht. Normalerweise liegt der Eingang in den Magen unterhalb des Zerchfells und damit hat es zusätzlich noch eine "Verschlussfunktion". Rutscht der Magen nun hoch, kann der Mageneingang nicht mehr dichtgehalten werden und das Hauptproblem ist meist Sodbrennen bzw. eine Entzündung der unteren Speiseröhre. Auch die kann man per Magenspiegelung feststellen.
Natürlich kann man erstmal versuchen, mit Säurehemmern die Folgen des Zwerchfellbruchs unter Kontrolle zu halten. Das eigentliche Problem wirtd damit natürlich nicht behoben.
Sollte trotz Medikamenten bzw. wenn Medikamente auf Dauer nicht erwünscht sind oder entsprechen starke Symptome auftreten, wäre die Therapie der Wahl eine sog. Fundoplicatio. Dabei wird der Magen wieder unter das Zwerchfell gezogen und mittels einer Naht am Zerchfell befestigt. Das wird im Rahmen einer laparoskopischen OP gemacht und ist halb so wild.
Bevor ich für den Rest meines Lebens Säurehemmer nehmen müsste, würde ich mich für eine OP entscheiden.
Das hängt natürlich alles von Deinen Beschwerden bzw. vom Leidensdruck ab.
Kläre das am besten mit dem zuständigen Chirurgen vor Ort.
Gruss und alles Gute,
Marc