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Söldner? Krieg sollte kein kapitalistischer Broterwerb sein. Klar, in der Beschaffung, also Waffenherstellung ist er das schon, weil es kaum anders geht. Aber das ist schon schlimm genug.
Nur im höchsten Notfall sind Kriege zu rechtfertigen. Selbst die Staatengemeinschaft tut sich da bei Entscheidungen schwer. Den Kapitalismus der durch Rüstungsfirmen eh schon starken Einfluss hat, sollte man nicht auch noch durch Söldner direkt an die Front bringen.
Klar, es passiert trotzdem, weil die Firmen besser zahlen und die regulären Armeen für die zu erfüllenden Aufgaben unterbesetzt sind.
Bist du darauf gekommen, weil ich von "Job ausführen" sprach? So meinte ich das eigentlich nicht. Ich wollte damit ausdrücken, dass sie Aufgaben bewältigen, die absolut notwendig sind. Klar, über so einige Einsätze kann man streiten, vll auch über alle - aber dass es prinzipiell Aufgaben gibt, für die man eine Armee braucht bestreiten nur Utopisten.
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"Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft."
(Emil Zátopek)
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