Ich hab das so gemeint:
Bei seiner 1.LD hat er die Erfahrung gemacht, dass Rad mehr gegangen wäre. Er hatte zu viel Respekt, hatte die Hosen voll.
Bei der 2.LD schaut er mal, wie es sich anfühlt, wenn er den Radsplit ordentlich (seinen Fähigkeiten entsprechend) durchzieht und sieht wie er noch laufen kann (Irgendwie kommt er sicher ins Ziel

).
Bei der 3.LD hat er die Erfahrung von 2 LD in der Tasche, kann seinen Radsplit genau einschätzen und wie er danach noch laufen kann und eine Prognose macht wieder mehr SINN.
Dann macht meiner Meinung nach auch das Setzen von Zielen wie sub10 oder sub 9:45 wirklich Sinn.
Natürlich kann ich jetzt sagen, die nexte LD mach ich in hmm, naja, 9:30 und bereit mich vor drauf wie ein Weltmeister. Dann mach ich ne 10:30, weil das meinen momentanen Fähigkeiten entspricht und hab mich selbst ein Jahr lang verarscht. Eine LD ist ja kein 10k Lauf, den man im Training schön simulieren kann. Da brauchts Erfahrung, die macht mehr Zeit als jeder geschrubbte km???
Meine Meinung. Und jetzt ab ins Bad, sonst wirds Wasser kalt
LG nik