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Zitat von niksfiadi
Noch ein Frage, diesmal Thema Obst:
In der Babynahrung gibt es die Empfehlung Äpfel, Bananen und anderes Obst nicht einfach zu zergatschen und dann zu füttern, sondern man soll den "Obstgatsch" vor dem Füttern noch eine Stunde stehen lassen. Äpfel zB werden da mit Apfelreiben gerieben und dann wird gewartet bis das braun wird, bevor man es den Babies füttert.
Macht das auch für uns Erwachsene Sinn, die Äpfel schmecken ja dann zB nicht mehr so säuerlich, irgendwas passiert da also...
PP herzlichen Dank
... und auch wenn man das Gefühl hat, dass dieses Thema manche belächeln ...
... mach weiter!
Lg Nik
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Zitat von kuestentanne
In der Babyernährung gibt es die seltsamsten Empfehlungen ...
Was da passiert? Das Zeug oxidiert und wofür das gut sein soll, weiß ich nicht. Damit es süßer schmeckt? Mag ja vielleicht angenehmer sein, aber so wird das Kind auf süß geeicht.
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Ich kann mich da nur kuestentanne anschließen: Mehr als Oxidation passiert da vermutlich nicht und Oxidation bedeutet i.d.R. Verlust an Vitalstoffen (vor allem Vitamin C, das ja zb beim sauren Apfel zum säuerlichen Geschmack beiträgt). Möglicherweise ist der Hintergrund dieses Tipps, dass Babys lieber süßes als saures Zeug essen und sie möglicherweise die Nahrung verweigern, wenn diese zu sauer ist?
Sinn würde es meines Erachtens schon eher machen - ich weiß nicht, ob es solche Tipps in der Säuglingsernährung gibt - das Obst dem Baby vorzukauen (so wie dies Naturvölker bis heute noch machen), so dass die körpereigenen Amylasen (Ptyalin) im Speichel der Mutter (oder des Vaters) die KH zerlegen können, was dann die ggfls. noch nicht vollständig entwickelte Fähigkeit des "Babystoffwechsels" Enzyme zu produzieren unterstützen könnte.
Ich muss aber eingestehen, dass ich mich mit dem Stoffwechsel von Säuglingen und Kleinkindern nicht vertiefter beschäftigt habe und so mehr vermuten muss, als dass ich da ne fundierte Antwort geben könnte.
Gruß Robert
P.S. @niksfiadi: Das "Belächeln" solcher Themen hört spätestens dann auf, wenn jemand von chronischen Beschwerden geplagt wird und zur Einsicht kommt, dass die Schuldmedizin die Dinge meist eher verschlimmert als verbessert, manchmal sogar "verschlimmbessert" und nicht selten sogar die Ursache der Beschwerden überhaupt ist. Dann auf einmal werden solche Themen wie z.B. gesunde Ernährung, Paleo und Rohkost mit einmal höchst spannend und mancher Saulus wird zum Paulus . Kluge Köpfe erkennen hingegen den präventiven Wert, sind experimentierfreudig und lassen es erst gar nicht zu chronischen Beschwerden kommen.