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Ach komm, Helmut, als RA bin ich Dienstleister. Wie ich vorgehe, bestimmt der Mandant, natürlich innerhalb gewisser Grenzen. Und was macht der AG, der nen AN loswerden will: Klar, Tankquittungen, Spesen etc. kontrollieren. Da wird auf beiden Seiten mal ins Klo gegriffen und auf beiden Seiten vernünftig 1:1 alles geregelt.
Das "Schmeissen mit Dreck" find ich auch nicht toll, aber der Mandant bestimmt, wie vorgegangen wird und ob "advokatische Winkelzüge" genutzt werden un dals Dienstleister hab ich in erster Linie meinem Mandanten Möglichkeiten zu eröffnen.
Ich werd ihm aber natürlich auch meine Ansicht mitteilen und dazu gehört, mal abgesehen von den rein emotionalen Dingen, die Du ansprichst, dass man sich oft mehrmals sieht. Da gibt's zunächst das Zeugnis, dass bei konträrem Ausscheiden im besten Fall nach Streit akzeptabel gefasst ist. Und dann kommt die nächste Bewerbung: Kurzer Rückruf des neuen AG vor der Einstellung beim alten AG und schon kriegt man das beste für den weiteren Lebensweg gewünscht und zwar ohne Begründung, d.h. man hat nicht mal ein Feedback. Zum Dritten wird der AG natürlich "zurückschlagen" und eben die Spesenabrechnungen kontrollieren. Da mag jeder in sich gehen, ob da wirklich über Jahre noch nie was gelaufen ist, was nun in einem Rechtstreit anders darstellbar ist.
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