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Alt 10.02.2011, 13:52   #49
T1T2
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
LD Triathlon ist extrem zeitaufwendig. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ja, es gibt diese HaFus und Felix Ws dieser Erde, bei denen das aus irgend welchen Gründen zu funktionieren scheint. Bei den meisten LD Athleten die ich kenne ist das aber permanent Spannungspotential in der Beziehung - viele haben einen Lebensentwurf (oder eine Erwartung daran), der nicht unbedingt zu Beruf, Familie mit Kindern und LD Training passt.
Hübsch das Bild mit der Maus (bei uns hiesse das eher: das schläckt ke Geis wäg!). Und recht hat der Helmut.
Standardantworten und -rezepte gibt es nicht.

Wir sollten uns allerdings bewusst sein, dass

1. die reine Trainingszeit ja keineswegs der Bruttozeitaufwand darstellt - ein paar Stündchen werden wir da schon noch draufschlagen müssen für Materialpflege, Internetrecherchen und Forum-Besuche, mit Trainingskollegen klönen und dem Materialfetisch Futter geben. Und Regenerationszeit - das fällt jedenfalls mir als 48jähriger zunehmend auf - will auch einberechnet werden.

2. ein Zeitaufwand von >10h/Woche für ein Hobby alles andere als "sozialadäquat" ist - zumal sich die Hobbyzeit zwingend mit Arbeits- und Familienzeit überschneidet (eine Briefmarkensammlung kann ich auch nachts pflegen).

3. es neben Beruf, Familie und Triathlon auch noch andere interessante Dinge im Leben gibt, die wir nicht vernachlässigen sollten, weil es vielleicht auch solche Eigenschaften sind, die die uns Liebenden an uns schätzen. So sehr mir der T-Shirt Spruch "swim-bike-run-eat-sleep" gefällt so wenig möchte ich eigentlich mich selber darauf reduziert sehen (jedenfalls nichts ganzjährig ;-)

Ich gönne jedem Familienvater und jeder Familienmutter die richtige Mischung für LD-Aktivitäten. Und vielleicht ist es wie mit dem Training: Den Körper mit neuen Reizen überraschen müsste vielleicht auch im Familienleben der LD-Traithleten gelten.

Hastlaluego im Trainingslager
martin
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