Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Sicher. Aber warum sollte man Informationen aus der diagnostischen Ecke kategorisch ablehnen?
|
Weil es IMHO blendet und nicht erfassbares versucht fassbar zu machen.
Zitat:
|
Mal konkret: Wenn sich ein Athlet drei oder vier Monate vor einem großen Wettkampf an mich wendet, stehe ich wie jeder Coach vor zwei Fragen:
|
Als coach schaue ich da lieber in alte Trainings- und Wettkampfaufzeichnungen.
Zitat:
|
Eine Leistungsdiagnostik kann hier einen wertvollen Beitrag leisten.
|
Nee, denn die sagt Dir nur den status quo, der aber allein fast aussagelos ist. Da kann ich auch einen Wettkampf machen lassen.
Zitat:
|
Sondern man fragt nach der Leistungsfähigkeit des Fettstoffwechsels (im Falle eines Langstrecklers).
|
Und GENAU DA sind wir unterschiedlicher Meinung und werden uns wohl nie treffen. Du gehoerst zu denjenigen, die Versuchen physiologische Resultate wie eben den Fettstoffwechsel einzuordnen. Das ist IMHO zum Scheitern verurteilt, da es ein nicht greifbarer, hoch variabler und individuell verschiedener Wert ist, dessen Aussagekraft in meinen Augen gegen Null geht.
Woher kommt dieser Wille, unfassbares fassbar zu machen? Stoffwechselvorgaenge zu untersuchen und daraus Zukunftswerte abzuleiten erinnert mich stark an die technische Analyse einer Aktie.
Ehe es keine Fortschritte in der Hirnforschung gibt, rate ich von Laktatleistungstest und Co. ab. Reine Geldverschwendung. Ich weiss, ist schlecht fuer's Geschaeft.