Ich bin einfach ein furchtbarer Ehrgeizling (bei eigentlich allem, was ich mache) und motiviere mich langfristig somit vorrangig durch das Setzen von Zielen. Die größte Motivation bringen mir dabei die Hauptwettkämpfe des Jahres oder Zeitziele.
Kurzfristig motiviere ich mich über gut gelungene Trainingseinheiten, die besser waren als erwartet. Diese können auch längere Zeit zurückliegen oder aktuell sein. So z.B. gestern und heute: gestern 2 Meilen (3,22 km) Tempolauf in 3'14"/km (Vorbereitung für Mittelstrecke Crosslauf) und heutiger "langer Lauf" sehr locker und dabei erheblich schneller als erwartet und unterwegs zunächst wahrgenommen. Wenn es letztes Mal gut gelaufen ist, startet man schon wesentlich optimistischer in die anstehende Einheit.
Unterwegs merke ich bei gutem Motivationsstand (egal ob im Training oder im Wettkampf), dass ich tatsächlich mal an absolut nichts denke. Wahrscheinlich ist das der berühmte "Flow" - für mich ist es einfach ein traumhaftes Gefühl, weil ich den Rest in meinem Leben für einen oder mehrere Läufe verdrängen kann bzw. er sich selbst verdrängt und ich trotz Aktivität subjektiv das wohlige Gefühl habe, in einem schlafähnlichen Zustand zu sein. ...und das motiviert mich dann erneut.
