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Alt 03.11.2010, 23:04   #20
kaiserswerther kenianer
Szenekenner
 
Registriert seit: 20.02.2009
Beiträge: 62
Ich habe den Bericht auch gesehen!

Zitat:
Zitat von Tobias23 Beitrag anzeigen
Ich hab den Beitrag bei Sport inside gesehen, war ja dasselbe in grün. Meine Gedanken im Anschluss daran:
Gibt es diesen Trend wirklich, und woran lässt er sich festmachen? Kennt z.B. jemand nen kleinen Triathlon/Volkslauf der mangels Zulauf dichtmachen musste? Und wegen einem ist es noch kein Trend, das müsste massenhaft geschehen. Aber dann müsste jeder mindestens einen Fall kennen. Einzig was mir einleuchten würde ist, dass die überwiegende Anzahl neuer Wettbewerbe vom eher größeren Schlage ist und von Agenturen durchgeführt wird. Aber ist das wirklich schlimm? Damit sind wir beim zweiten Punkt:

Warum wird es zwingend zu einer Marktbereinigung kommen? Welche "Experten" sagen das? Die kleinen Wettbewerbe sind doch in manchen Punkten auch attraktiver, eben gerade kein Event (mag ja nicht jeder, immer), und im Allgemeinen auch günstiger, vielleicht familiärer, oder einfach näher.

Entscheidend ist aber, dass es ohne große Events überhaupt nicht mehr geht. Triathlon und Laufen boomt. Der dadurch erhöhte Bedarf an Startplätzen lässt sich über traditionelle Vereinswettbewerbe überhaupt nicht decken, das geht nur durch professionelle Agenturen, aus den angesprochenen Gründen.

Deshalb ist für mich der Aufhänger des Artikels / des Beitrags "die Großen machen die Kleinen kaputt" überhaupt nicht schlüssig, es spricht nichts gegen ein Nebeneinander. Spannender sind die Fragen nach den Verbandsabgaben, welche die Agenturen nicht zahlen müssen oder wollen, und besonders die nach der Gewinnverteilung zwischen Agenturen, Kommunen und den freiwillige Helfer stellenden Vereinen und anderen NGOs (Feuerwehr, Sani etc.).
...und ich hatte exakt denselben Eindruck wie du. Es wurde auch gar nicht die Frage gestellt, ob ein Verein eine Veranstaltung wie Hamburg, Köln etc. und den diversen Stadtmarathons überhaupt bewältigen kann. Solche Großveranstaltungen gehören doch schon aus Haftungsgründen in professionelle Hände.
Ich denke auch, dass der Bericht nur Schwarz-Weiß gemalt hat. Da die guten Vereine, dort die bösen professionellen Veranstalter. Das wird der Sache nicht gerecht. Ich kenne hier in NRW auch noch viele Vereinsveranstaltungen die gut funktionieren.
Ich denke, vom Triathlonboom profitieren im Moment alle und als Athlet kann man ja noch mit den Füßen abstimmen, wo man starten will.
kaiserswerther kenianer ist offline   Mit Zitat antworten