Langsam glaube ich, das man mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen sollte.
Das Verhältnis von nötigen Helfern zu Athleten ist im Triathlon unglaublich hoch. Das ganze potenziert sich natürlich noch für eine Veranstaltung mit 2 Wechselzonen, davon eine in der Innenstadt. Immer gleich von „Abzocke“ zu sprechen finde ich nicht in Ordnung. Ohne die viele ehrenamtliche Arbeit wäre eine solche Veranstaltung unmöglich. Wenn jeder Helfer bezahlt würden müsste, dann gute Nacht. Es ist alles nicht selbstverständlich.
Köln war meine erste MD und es hat wirklich viel Spass gemacht.
So im Schnelldurchlauf meine Meinung
Pluspunkte
- Schwimmstrecke (viel Platz, einfach zu schwimmen)
- grosse Wechselzone am Fühli
- die Treppe nach dem Rad/Lauf Wechsel (da wussten die Beine gleich was es noch geben wird...)
- Finisher Shirt ist echt gelungen
- das Wetter war ja auch sensationell
Minuspunkte
- Die Pulks auf der Radstrecke. Nicht mehr lustig. Hier sehe ich den Veranstalter in der Pflicht in Gruppen starten zu lassen. Von den Athleten kann man jedoch trotzdem erwarten, sich zu bemühen fair zu fahren. Die Argumentation, man musste ja im Pulk mitfahren ist echt traurig. Man konnte schon genau sehen, wer versuchte imRahmen des möglichen fair zu fahren und wer nicht.
- Der gesamte Zielbereich war unübersichtlich bis chaotisch (inkl Radablage und Beutel).
- WC im Kanuhaus bzw.Bootslager (naja der grosse Gebäudekomplex), je eine Toilette für Mann/Frau. Dafür schildert man nicht nen halben km aus. (Lange Schlange hier)
Änderungsvorschläge
Bitte
- mehrere Startgruppen in der MD
- Ziel/T2 auf die andere Rheinseite.
- Versuchen erstmal alle wichtigen Dinge für eine gute Veranstaltungen zu erledigen. Die Extras (die viel Kraft und Geld binden) können in späteren Jahren folgen (Feuerwerk, Medaille weglassen, meinetwegen auch Fahradabnahme in T2 weglassen - herrkömliche WZ und selber Bike wegstellen geht doch auch). Nicht alles ist machbar.
Schönen Saisonausklang, Ingo