16.08.2010, 14:50
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triathlon-szene.de Autor
Registriert seit: 02.07.2007
Ort: Titanspeicher Mittelhessen
Beiträge: 6.278
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Zitat:
Zitat von TriForce
Leute, jetzt macht mal den schönen, gut organisierten Wettkampf IM 70.3 Wiesbaden nicht so schlecht!
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Das will hier sicher niemand  , es werden doch Fakten berichtet!
Zitat:
Zitat von TriForce
Die Radstrecke ist wunderschön, bin die am Samstag bei Sonnenschein mal abgefahren.
An der Organisation hab ich nichts nachteiliges festgestellt. ESsen top, Duschen top, Ein- und Auschecken unproblematisch. Warum stellt ihr euch so an?
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Nix germerkt.... warst Du da radeln und laufen und hast mal überholen müssen, evtl. sogar mit größerem Geschwindigkeitsunterschied? Ich schon & das war teils kein Spaß. Mir war's zu voll! Hab gestern noch ne Feedback-Email an die Veranstalter abgesetzt, hier mal ein Auszug, vll. gibt's da ja noch ein paar Kommentare von Euch:
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An zweiter Stelle wollte ich ein kleines Feedback zum Rennen geben, das ich als Staffelradler absolvierte.
Dort zuerst ein großes Lob für die Absperrung der Radstrecke, die offensichtlich auch in Gegenrichtung vollständig gesperrt war. Das aber war auch nötig, denn, und hier komme ich zu meinem zentralen Kritikpunkt:
Rad- und Laufstrecke waren weit über ihr Fassungsvermögen strapaziert.
Radstrecke:
Selbst eine so anspruchsvolle Radstrecke kann bei einer so großen Starterzahl kein sicheres und faires Rennen mehr gewährleisten. Als schnellerer Staffelradler habe ich diese Situation leider am eigenen Leibe erleben müssen. Obwohl grundsätzlich ein überholen in dritter Reihe verboten ist, hat man als Staffelradler besonders an die Anstiegen keine andere Möglichkeit! Es stauen sich dort Gruppen, die Hinterrad an Hinterrad in Stärken bis zu 20 Mann in RTF-Manier bergauf rollen. Zwar wird das Rennen in den steileren Stücken der Anstiege dadurch nicht unfair, jedoch ist ein regelgerechtes fahren für Staffelfahrer einfach nicht drin! Dazu kommt, dass in den flacheren Teilen der Anstiege diese Gruppen auch zusammen fahren und damit entsprechend gegen das Windschattenverbot verstoßen wird.
Was die Abfahrten angeht, so stellt sich hier, insbs. bei einem Wetter wie gestern, ein bei der Teilnehmerdichte entsprechend großes Überholproblem. Teilweise schneiden langsamere Fahrer die Kurven so, dass sie auf der linken Seite der linken Fahrspur fahren. Wer dort noch überholen soll…???
Nicht verschweigen will ich, dass einer meiner Überholvorgänge an der Verpflegungsstation bei km 52 unglücklich mit einem Beinahesturz endete. Staffelradler müssen eben nicht so viel Nahrung aufnehmen wie Einzelstarter und fahren auch einmal ohne etwas aufzunehmen durch eine Verpflegungsstation. Wenn dann der Vorausfahrende meinen viermaligen Ruf, ich käme „VON LINKS!“ nicht hört und immer weiter nach links zieht… nun denn, zumindest das Personal der Penalty-Box war mit der Rettungsdecke sehr hilfsbereit, bis ich den Mantel repariert hatte.
Laufstrecke:
Das hab ich bloß von außen gesehen, jedoch kam von fast allen Läufern, mit denen ich mich unterhielt, das einhellige Feedback, dass die 5km-Runde überfüllt und ein überholen einem stetigen Slalomlauf glich, insbs. wieder für die Staffelläufer.
Mein Fazit deshalb, auch wenn mir das Rennen als Staffelradler teils großen Spaß gemacht hat:
Staffeln streichen oder die Startabstände, insbs. zum Staffelstart signifikant erhöhen!
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