Zitat:
Zitat von Philipp
Irgendwann muss man ja mal nach langem Training nen Mara probieren, und wo soll das gelingen wenn nicht unterstützt von tausenden Gleichgesinnten und aber tausenden von Zuschauern auf großen Events.
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Genau das ist ja einer der Streitpunkte. Warum bitteschön muss man einen Marathon machen. Ich weiß, daß wir alle einen eigenen Willen haben (laut Definition). Und das man es somit ja auch keinem verbieten kann Mara zu laufen, wenn er es denn Will. Nur erscheint es mir so, als sei der der Großteil der "Läufer" die an einem Marathon teilnehmen nicht "frei" in Ihrer Entscheidung, da Ihnen gesellschaftlich suggeriert wird, man sei nur dann ein Läufer, wenn man auch einen Marathon laufe. Genau hier besteht ja wohl aber ein Grundlegender Irrtum. Ich betrachte mich als Läufer, ganz unabhängig davon, ob ich an der Speziellen Form "Marathon" teilgenommen habe.
Die Argumentation, das man durch das hohe Ziel "Marathon" sein Leben ändert und sportlicher wird gilt auch nur für einen kleinen Teil. Ein Großteil der einmal machen müssen Läufer versackt danach in seinen "sportlichen" Ambitionen einem Abnehmwilligen gleich in einen JOJO-Effeklt.
Ich für meinen Teil habe einfach so mit Sport "wieder" angefangen. Einfach so aus dem Drang heraus sich zu bewegen. Wettkämpfe waren und sind mir, bis auf wenige Ausnahmen, relativ schnuppe.
Wer bei einem Hobby was muss, sollte es eigentlich bleiben lassen.