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Dienstag Vormittag, durch das Fenster sehe ich das kalte Metallgerippe des Pavillon welches mich hämisch angrinst.
Das gestrige Unwetter hat nicht nur einige Schäden hier angerichtet sondern auch meine positive Grundstimmung mit genommen.
Verschwunden und weg geweht so als wären sie nie da gewesen..
Die Nacht war schlimm, kalte Finger umkrallten meine schwarze Seele, wortlose Schreien und Heulen ohne Tränen begleiteten mich durch die im wahrsten Sinne des Wortes dunklen Stunden.
Der Morgen brachte dann stumme Verzweiflung und rasende Kopfschmerzen.
Meine Dämonen hatten im Fahrstuhl des Lebens wieder mal den Abwärtsknopf gedrückt und mit rasender Fahrt stürze ich ab in düstere Gefilde.
Es lief wohl einfach zu gut in den letzten Tagen und Wochen, nun ist also der Zeitpunkt gekommen die Zeche zu zahlen.
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