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Wennsts wasserdicht haben willst, führt an Ortlieb kein Weg vorbei.
Nachteil meiner Meinung: ungeheuer klobiges Aussehen und Befestigung mit nem Klippdingens.
Prinzipiell steh ich auf Satteltäschchen, die sich unauffällig untern Sattel schmiegen und mit möglichst vielen, unabhängigen Riemen da festgemacht werden.
Also einen rechts und einen links ums Sattelgestell, und dann noch vorne einen um die Sattelstütze.
Mir iss mal ne Topeaktasche davongeflogen, obwohl ich die als sehr solide befestigt angesehen hätte.
Wichtig finde ich auch ein Reissverschluss, der waagrecht verläuft und nedd senkrecht.
Die senkrechten gehen immer unterm Sattel durch und man bricht sich die Flossen, um den Reissverschlussschieber untendrunter durchzufädeln, ohne die Stofffalte, die den allermeist abdeckt, einzuzwicken.
Da der Ortlieb-Sack aber alles, was du dabeihast, fassen wird und noch nen Velcro um die Sattelstütze hat, denke ich, es ist für dich der beste Kompromiss, zumal die Wasserdichtigkeit von dem kein anderer toppen kann.
Wenn ich nach meinem Kneiffen beim IM-Rgbg. nu endgültig zum Tourenradler avanciere, werde ich drüber nachdenken, mir auch meinen Hausrat in so nem Ding mitzuschleppen.
Einstweilen verwende ich solange noch die Norco-Täschchen aus Fallschirmseide in Grösse S, wobei ich das an der Blauen Banane nu auch weglassen könnte, nachdem sie mir vorm Laden das Topeak Mini18+ und den Ersatzschlauch rausgeklaut und nur zwo Montierhebelchen dringelassen haben.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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