Zitat:
Zitat von Thorsten
Zu "Stärken und Schwächen" - für mich ist das eine einfache Formel:
Wieviel Stunden Aufwand muss ich betreiben, um im Wettkampf eine Minute schneller zu sein?
Wenn ich 50 Trainingsstunden brauche, um mich beim Schwimmen von 1:08 auf 1:03 zu verbessern, dann nutze ich diese Zeit lieber, um beim Laufen statt 3:40 eine 3:30 zu laufen.
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Kurzfristig mag das eine gute und nachvollziehbare Strategie sein. Ich bin allerdings der Überzeugung, dass man sich langfristig um Ausgeglichenheit bemühen sollte, wenn man sein Potential (natürlich unter den gegebenen Umständen, Zeitaufwand, Einstiegsalter etc) ausreizen will. Mein persönliches Ziel ist zumindest Ausgeglichenheit, da mir auch alle Disziplinen viel Spass machen.
Und weil dieses Märchen vom Schwimmen immer und immer wieder kommt, hier mal ein Beispiel, dass es sich doch lohnen kann, Zeit zu investieren:
IM Zürich 2004: 1:09:56 (541. overall)
IM Nizza 2007: 53:39 (29. overall)
