So, nu haben die Flodders ihre Räder wieder abgeholt.
Sehenswert: ich erklär noch, dass man ein wenig auf die Schaltboxen bei der Nabenschaltung aufpassen muss, die nehmen die drei Räder und werfen sie wirklich mit Schwung auf den Anhänger hinter nem Auto, das kein Stück besser aussieht als die Bikes bzw. was davon übrig ist.
Wetter zeigte sich heute von der allerbesten Seite.
Morgens Regen, so dass ich erstmal ne ausreichende Kappe Schlaf genommen und gemütlich gefrühstückt hab.
Derweil konnt ich mir gut die Bildergalerien und das Geschreibsel zu Lenas Sieg in Oslo reinziehen, und erfreulicherweise heiterte es auch auf, so dass ich mich in Schale schmiss, um n paar Meter zu Fuss gutzumachen.
Kurz drauf musste ich das Programm aber etwas ändern, denn ich war gerademal 100m weit gekommen als sich das schon wieder zuziehende Wolkengebilde die Ehre gab, mich innerhalb weniger Schritte bis auf die Haut zu durchnässen.
Da es gleichzeitig zu Blitzen und zu Donnern anfing, musste ich meine Strecke etwas verlegen, um nicht ungeschützt übers freie Feld zu traben.
Umkehren hätte da eh nix mehr gebracht.
Das Spiel ging so ungefähr drei Mal, zwischendurch blies ein tüchtiger Wind, der mich höllenmässig auskühlte und mir die Flossen blaufror, bis ich wieder halbwegs trocken war, dann gabs ne frische Dusche.
Das war nu noch halbwegs erträglich, wenngleich lästig, aber insgesamt bin ich jetzt (und der Erfahrung nach auch morgen noch) in nem Zustand, der mich empfänglich für medizinische Reparaturvorschläge erscheinen lässt.
Dienstag hocke ich dann den halben Tag inner Eisenbahn und kann mir das alles durchn Kopf gehen lassen, danach wird hier n Ergebnis bezüglich 1.8. stehen.
Die Bilder hab ich wider besseren Wissens mit der nassen IXUS geschossen;- eigentlich für die Füsse, denn es kommt weder der unheimlich unheilschwangere Himmel noch der ätzende Wind, der in die Blätter fuhr, so richtig durch.
