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Zitat von kury
Sehr schön geschrieben, aber das Problem ist ja nicht die Verzahnung an sich, sondern die Art der Lagerung in Bezug zur Verzahnung. Auch wenn die Verzahnung bei einer Vielzahl von hoch drehenden Antrieben benutzt wird, ist es nicht gesagt, dass es auch für 80 U/min gut ist wobei die Kraft zudem sehr unterschiedlich einwirkt.
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Keine Ahnung, ob das nu so rausgekommen ist: es gibt keine präzisere Art als ne Hirth-Verzahnung, um die Wellenhälften so fluchtend zu bekommen, als wärs ein Teil.
Oben angesprochene Turbolader erreichen Drehzahlen im sechsstelligen Bereich.
Da gäbs schon deutlich vorher ne Menge Kleinholz, wenn die Flucht nicht stimmen würde und was anderes gibts eigentlich an ner Fahrradkurbel nicht, was den lagern derartig zusetzen könnte.
Wenn du dazu die Umdrehungszahl ins Spiel bringst: so gesehen, dürfte man gar keine Kugellager nehmen.
Jede Vierkantwelle hat grössere Torsionsmomente, die die Lager mehr belasten und die Kugellager sind generell eher auf 4- oder 5-stellige Umdrehungszahlen ausgelegt denn auf die Belastungen, denen sie am Rad ausgesetzt sind.
Die aktuell verbauten Kugellager sind nicht die ideale Lösung, sondern die am wenigsten unideale Lösung, wennst so willst.
Selbst an Rennmotoren, wo taumelnde Wellen, die nie hundertpro fluchten, dafür sorgen, dass zB. ne Kurbelwelle nach spätestens zwei Wochenenden neu gelagert werden muss, genügt es, statt nem C3-Lager ein C4-Lager zu nehmen, um die Standzeit um über 100% zu steigern.
Ein so modifizierter und optimierter Strassensingle erreicht problemlos ne sechststellige Laufleistung;- wo sollte da also das Problem an dagegen minimalst belasteten Tretlagern am Fahrrad liegen (Dreck und mangelhafte Pflege mal aussen vor)?