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Alt 06.12.2009, 22:00   #2229
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 38.792
Zitat:
Zitat von gurke Beitrag anzeigen
Ich werd verrückt. Du meinst das echt ernst.
Natürlich.
So ernst, wie es sein wird, dass ich um drei, vier Stunden dran vorbeischramme...

Prinzipiell sind 1:10 fürs Schwimmen vorgesehen, 6Stunden fürs radfahren und sub5 fürn Mara, wobei letzterem alles unterzuordnen sein wird, ich also lieber ne Stunde länger radle, um nicht aufm Zahnfleisch zu kriechen.
Die Schwimmzeit könnte ich prinzipiell und ohne grossen Trainingsaufwand erreichen, wenns gut läuft, wenn ich anderthalb Stunden brauch, weil ich Keilereien ausm Weg geh statt den Tag über mit nem geschwollenen Auge rumzurennen, geht meine Welt auch nicht unter.
Der Spass steht an erster Stelle und je später der aufhört, umso besser isses.
Wo und wie ich bei nem zweiten Anlauf Zeit gutmachen könnte und ob sich strukturiertes Training auszahlen würde, schauen wir uns ab 2.8. an.
In diesem Kino.

Zitat:
Zitat von hansemann Beitrag anzeigen
streckenweise muss ich dir hier recht geben,[...]
allerdings darf man nicht alle über einen kamm scheren.
Natürlich.
Mich keksen nur diese Jungchens an, die historische Werte vernichten, um mal eben hipp zu sein, bis der Boom wieder abflacht und ihre ach
-so-coolen Gefährte im Schrottcontainer landen.
Da werden Rahmen geschrottet, nach denen sich Kenner alle Finger abschlecken, Campa-Pista-Naben mit Billigfett und ohne Dichtung durchn Dreck gefahren, mitm Hochdruckreiniger abgespritzt und mit normalen 10er Muttern malträtiert.
Da hab ich nix mehr ´mit zu tun.
Ich mach das seit ungefähr 30Jahren und nicht, weils grad "in" ist, nicht, um mich darzustellen, sondern weil mir ab und zu das Spartanische daran gefällt, die von allem Unnötigen befreiten Räder und weil mich manchmal der starre Gang reizt und dass man beim Fahren nicht vergessen darf, dass sich die Pedale immer mitdrehen.
Ich hab mit Bremsen kein Problem und wenn ich ohne fahren wollte, dann dort, wo mir keiner in die Quere käm: auf der Bahn.
Das ist auch ganz nett, aber nicht so, dass ichs zum Lebensziel erheben könnte oder wollte.
Ich wüsste nichtmal, wo hier die nächste wäre.
Glaube, in Augsburg.

Und natürlich gibts auch coole Säue, wie überall, manche können kilometerweit rückwärts fahren oder Kreise und sind halbe Kunstradfahrer, aber wenn mir das taugt, geh ich zum Verein und lerns, anstatt ohne Bremse in Köln, Frankfurt, Wien oder sonstwo rumzufahren.

Was ich klasse finde, ist, dass die auch Bikepolo und Radball wieder ausgraben;- zwei Sportarten mit mächtig Action.
Aber auch dafür gibts offizielle Regeln und Fahrräder und man muss keine Alteisen dabei kaputtschreddern;- das ist eben meine Kritik: wieviele dieser hippen jungen Leute wird dem "Sport", dem sie grosse Werte geopfert haben, treu bleiben, irgendwann mal Jugend fördern oder im sozialen Gefüge eines Vereins unterstützen?

Die Unwichtigkeit, in die das alles nach kurzer Zeit grossen Hypes versinkt, ist es, was mich stört, die fehlende nachhaltigkeit, die Oberflächlichkeit.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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