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Alt 05.12.2009, 14:17   #660
Marax3
Szenekenner
 
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Registriert seit: 15.08.2008
Ort: Hanau
Beiträge: 55
Hallo, Ihr Lieben!

Heute von mir mal ein ernsterer Beitrag.

Habe gestern vom Doc erfahren, dass ich anfänglich eine pulmonale Hypertonie (PAH) habe.
Noch nicht schlimm, aber erstmal ein Schock. http://de.wikipedia.org/wiki/Pulmonale_Hypertonie
Ich habe eine Kollagenose (seit 2000 bekannt) - von daher weiss ich natürlich, woher es kommt.

Mein Doc, der sich noch einen Spezialisten zur Seite gezogen hat, meinte, dass er eine Medikation noch nicht starten möchte, da ich selbst bei Belastung (Training etc) noch keine Beschwerden habe.
Er wird engmaschig alle halbe Jahre kontrollieren, um den optimalen Zeitpunkt für die Medikation herauszufinden.
Empfehlung für das Training konnte er mir keine definitiven geben. Er meinte, ich solle keine "Höchstleistungen" fordern, kein Streß und so weiter. Weitere Erfahrungen hätten sie noch nicht, da die PAH sonst erst im späteren Stadium entdeckt werden. Bezug zum Sport hat er allerdings auch keinen.

Jetzt gehen mir natürlich 1000 Gedanken durch den Kopf.

Weiter trainieren möchte ich auf jeden Fall.
Ich stelle mir das so vor, was sich bewegt, das kann nicht "versteinern" (bei meiner Grunderkrankung handelt es sich um eine Verfestigung des Bindegewebes).

Ich habe mich schon für den 70.3 in Wiesbaden angemeldet. Absagen? Abwarten? Locker das nächste Jahr erstmal Basics trainieren und weitere Messungen abwarten? Alles ignorieren und weitermachen wie bisher mit dem Trainingsplan?

Ich hab noch nicht auf einen 70.3er hintrainiert - fällt das unter Spitzenleistung?

Ich weiss, Ihr seid keine Ärzte und wart auch wahrscheinlich noch nie in so einer Situation.
Aber ihr seid Sportler und kennt vielleicht auch andere Beispiele mit anderen blöden Erkrankungen?

Aber so rein aus dem Bauch heraus - HILFE! Bin voll verzweifelt und kann grad nicht mehr geradeaus denken!

Traurige Grüße, Betty
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