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Alt 30.11.2009, 11:21   #91
pinkpoison
 
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Zitat:
Zitat von TriVet Beitrag anzeigen
Naja, die drei Stunden waren vermutlich schon "von Kindesbeinen an" , und wohl auch mindestens nicht immer nicht gleichmäßig intensive Bewegung.....
Übertraining ist ja nicht nur eine Frage des Trainingsumfanges und der Intensität, sondern auch der Regeneration. Typischerweise stellen sich solche Syndrome ein, wenn man zu schnell zu hohe Umfänge und ggfls. sogar zeitglich zu hohe Intensitäten fährt und zudem noch suboptimal regeneriert. Ich sag nur: Trainingslager, Frühlingsbeginn... Steigerung der Radumfänge um 300% in vier Wochen, zeitgleich Kampf dem Winterspeck durch unterkalorische Ernährung usw.

Man darf nicht vergessen, dass unsere Ahnen kein "Training" betrieben und kein Trainingsziel" verfolgten. Sich bewegen war rein zweckgebunden um Nahrungserwerb und hohe Intensitäten wurden nur im Notfall abgerufen, während Leistungssportler diese systematisch forcieren.

Kollege TriVet hat auch recht damit, dass da keine Stechuhr zum Einsatz kam, wo man akribisch seine 3 Stunden abgearbeitet hat. Abgesehen wußten die noch gar nicht was Stunden sind ;-)
Diesen Asprekt hab ich aber im Essay auch so betont, dass diese 3 Stunden als Durchschnittswerte zu sehen sind, die Ethnologen auf Basis von Studien an lebenden Jäger&Sammler-Populationen vorgenommen haben. Da sind also auch Tage dabei, wo man von morgens bis abend ein Tier hetzt und dafür hat man dann drei Tage genug zum Futtern für die Sippe und man döst mit voller Wampe im Schatten. So wie wir Triathleten das eben auch machen (sollten). gelegentlich ne lange Radeinheit von 6-7 Stunden und dann nen Ruhetag oder besser zwei hintendran. Blos...wer hält sich immer dran und hält Ruhe?!? Ihr?!? ;-)

Gruß Robert
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