Zitat:
Zitat von tobi_nb
Welchen Grund hat der Virus eigentlich sich zu verändern, wenn er in einem Wirt keine Stoffe vorfindet (Impfstoff), die ihn am Weiterleben in seiner aktuellen Form hindern?
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Nicht der Impfstoff hindert den Virus daran, in seiner aktuellen Form weiterzuleben, sondern die Antikörper und antikörpertragenden bzw. -sezernierenden Zellen, die durch den Impfstoff gebildet werden.
Mutationen sind reine Zufallsprodukte. Ist der Virus durch diese zufällige Mutation zufällig "noch besser überlebensfähig" oder schneller reproduktionsfähig (oder was auch immer) als er das eh schon war, dann wird diese Mutation im Genom etabliert werden. Darum hat die Giraffe heutzutage nen langen Hals. Nur dauerte das "Halswachsen" Jahrmillionen und die Festigung von Mutationen im Virus geht innerhalb eines Winters schon recht gut voran.
Irgendwann wird es sowieso ein Ereignis geben, was die Menschheit bis auf ein Minimum reduzieren oder gar ausrotten wird. Wir sind einfach zu viele und führen uns viel zu verantwortungslos auf diesem Planeten auf. Ob uns eine große Epidemie hinraffen wird, oder ob es Umweltprobleme sein werden? Ich weiss es nicht. Passieren wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Ob das in 100 oder 1 Mio Jahren sein wird? Keine Ahnung. Aber es wird passieren. Der Mensch ist auf Dauer kein Erfolgsmodell der Evolution. Haie sind es. Sie gibt's seit 500 Mio Jahren. Und dann kommen wir, und rotten diese Tiere innerhalb kürzester Zeit aus.........
Auch das wird Folgen für uns haben. Wenn das oberste Glied der Nahrungskette im Ozean nicht mehr da ist, dann ist das alles andere als günstig.
Mist. Alles offtopic. Aber mich faszinieren solche Untergangsszenarien einfach.
Zitat:
Zitat von tobi_nb
Für mich schließt sich da irgendwie der Kreis der immer stärker werdenden Antibiotika, weil die Bakterien sich ständig dem aktuellen "Impfstoff" anpassen, sprich mutieren.
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Der Vergleich hinkt aber jetzt schon ein bisschen.
