Zitat:
Zitat von Willi
Lt. Polizeibericht wurden die vier betroffenen Teenager bereits rund eine Viertelstunde am hellichten Nachmittag (ab 15:45 Uhr) an einer oberirdischen S-Bahn-Station, an der im Schnitt alle 40 Sekunden eine S-Bahn hält, von den drei Schlägern mit Schlägen auf Brust und Rücken konfrontiert - ohne dass irgendjemand einen der vielen Notrufknöpfe gedrückt hätte, die Polizei alarmiert oder sogar persönlich eingeschritten wäre.
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Hier zunächst der
Link zum Polizeibericht.
Um eine derartige Situation richtig einschätzen zu können, bedarf es einiger Zeit der Beobachtung. Ein Passant kann so etwas ohne weiteres als einen Streit unter Freunden ansehen, wie er wohl x-fach täglich vorkommt. Kleine Rempelei, laute Wortwechsel.
Wo ein Einschreiten einer unbeteiligten Dritten Person angeraten/gewünscht/notwendig und wo es eine Einmischung in "fremde" Angelegenheiten ist, ist fließend. Das genau als Drittter "richtig" zu Entscheiden, ist die Schwierigkeit. Würde bei jedem lauten Wort, jedem Schubs Jugendlicher untereinander prophylaktisch die Polizei gerufen, wäre sie sicher überfordert.
Jeden Passanten und S-Bahn Fahrer aber pauschal als Straftäter wg. unterlassener Hilfeleistung zu stigmatisieren, ist sicher nicht korrekt.