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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Über den Sinn und Zweck der Veranstalterabgabe
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 10.08.2009, 15:44   #56
Jahangir
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von bort Beitrag anzeigen
Es gibt doch immer mal Wald und Wiesen Triathlons, die nicht von der DTU genehmigt sind und die Veranstaltung trotzdem Triathlon nennen, eben weil erst geschwommen wird, dann radgefahren wird und danach gelaufen wird.
Übertrieben ausgedrückt, für was benötigt man dabei einen Verband?

Ich bin halt einfach der Meinung, wenn man etwas bezahlt, muss man auch einen Gegenwert erhalten und bei mir kommt es so rüber, als würden sich die Amtsträger und deren Vorgänger lieber Grabenkämpfe liefern, als dem Sport nützlich zu sein.

Daher mag es auch sein, dass ich zur Zeit ein etwas schlechteres Bild der DTU/des HTV habe. Denn seit ich mich seit 1 1/2 Jahren mehr für Triathlon und das drum herum interessiere, bekomme ich nur Streitigkeiten auf Verbandsebene mit.

Ich weiß z.B. nicht, warum ich einen Startpass haben muss bzw was für Vorteile ich davon habe.
Das Verbandsheftchen bietet außer vielen bunten Bildern kaum Substanz und die Versicherung wird im Schadensfall sicher nichts bezahlen
Wer an so einem Wald- und Wiesentriatlon mit Startgeld und Medienresonanz teilnimmt, der wird gesperrt. Das passiert aber niemandem, der in Frankfurt startet. Noch doller: es soll Karis geben, die einem Landesverband angehören und in Frankfurt tätig sind.
Jetzt kannst du sagen: super, genau die Munition für meine Argumente. Was nehmen die überhaupt eine Veranstalterabgabe. Aber die Diskussion führt zu nichts. Ich bin nämlich der Meinung, wie brauchen einen Verband. Wer das für sich ausschließt, an dem rede ich vorbei. Gleiches Recht für alle, heißt dass auch die Großen zahlen müssen und nicht nur die kleinen Veranstalter. Wer nutzt denn die Strasse, die mit Steuergeldern finanziert wurden? Nur die kleinen oder nicht auch die großen?
Kurt hat an anderer Stelle mitgeteilt, dass der Ironman Regensburg noch von monetären Zusagen abhängig ist. Kann es sein, dass es sich dabei um öffentliche Gelder handelt? Ist es dann nicht widersprüchlich, wenn jemand bei öffentlichen Geldern gerne die Hand aufhält, sich aber weigert einen Bruchteil der Startgelder an den Verband abzuführen? Für einige mag das o.k. sein, für mich nicht. Wenn XDream oder upsolut oder wer auch immer so privatwirtschaftlich ist, wie sie gerne tun, dann erwarte ich aber auch, dass für die Nutzung der Strassen und Wege, für die Reinigung und Entsorgung des Mülls, für sämtliche eingesetzten Ordnungskräfte etc. privatwirtschaftliche Entgelte bezahlt werden und nicht irgendwelche Dumpingpreise oder gar nix. Das Argument, dass der Ironman Frankfurt so und so viel Geld der Stadt und lokalen Wirtschaft einbringt, ist mir als Viernheimer, der in Hessen Steuern bezahlt, völlig egal.
Cengiz
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