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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Über den Sinn und Zweck der Veranstalterabgabe
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 10.08.2009, 11:49   #12
amontecc
Szenekenner
 
Registriert seit: 25.03.2008
Beiträge: 1.479
Zitat:
Zitat von docpower Beitrag anzeigen
Auch das ist die Frage, wer hier von wem "anleiht".
Wenn z.B. in Hamburg eine Veranstaltung nach der DTU-Sportordnung ausgetragen wird, hat meiner Meinung nach Hamburg diese von der DTU ausgeliehen. Andernfalls müsste dieser Veranstalter eine eigenes Regelwerk erschaffen.

Zitat:
Zitat von docpower Beitrag anzeigen
Diese "Milchmädchenrechnung" kann ich nicht nachvollziehen.
Milchmädchenrechnung ist hier richtig. Allerdings: Jeder wirtschaftlich denkende Unternehmer wird entgangene Einnahmen (hier: fehlende Verbandsabgaben) durch andere Einnahmen ersetzen. -> Also meine Theorie: Die Abgaben der Vereine und Veranstalter wird in Zukunft tendenziell höher ausfallen

Zitat:
Zitat von docpower Beitrag anzeigen
Was leistet den die DTU, um die Veranstalterabgaben zu rechtfertigen? Was ist die konkrete Gegenleistung?
Die DTU hat ein umfangreiches Regelwerk erschaffen, nach denen sich Teilnehmer und Veranstalter richten.
In der DTU und den zugehörigen Vereinen sind die meisten Athleten vereinigt. Sprich: Die Kunden einer Veranstaltung sind von der DTU (vertreten durch den zugehörigen Verein) aufgeklärt und organisiert.
Innerhalb der DTU werden Ligen betrieben.
Es wird Jugendarbeit geleistet und sicherlich noch viele Dinge mehr.
In der Jugendarbeit werden z.B. Schülertriathlons, Schulsport-Triathlons und Freizeitmaßnahmen des LSB gefördert. Klingt nicht nach einer kleinen Elite.

Dass so eine Abgabe immer viel zu hoch ist, ist schon klar.

Die Gegenfrage wäre interessant: Was wäre, wenn es keinen Verband geben würde, sondern ausschließlich professionelle Veranstalter?
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