Zitat:
Zitat von GA0
Dem Artikel zu Folge könnte ein erhöhter Laktatgehalt vorteilhaft sein, oder?
Insbesondere wenn das Laktat, naja, irgendwie in die Blutbahn gelangt ist, ohne vorher aus Milchsäure unter Abgabe eines evtl. schädlichen H+-Ions entstanden zu sein.
Müssen wir jetzt die Möglichkeit von "Laktatdoping" befürchten, oder gibt es das schon längst?
Wie soll man das nachweisen?
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Ein Laktatmangel ist eigentlich ausgeschlossen, da dies bei einer Diagnostik ab einer bestimmten Leistungsstufe einen 0-Wert zur Folge haben müsste, praktisch der Abbau größer als die Produktion wird. Wichtig ist aber die Verwertung im Mitochondrium zu optimieren und die damit zusammenhängenden Vorgänge im Körper zu trainieren. Wie in dem von Raimund geposteten Artikel über Laktat als Botenstoff oder Quasi-Hormon beschrieben, besteht durchaus die Möglichkeit, daß ein gewisser Laktatspiegel notwendig ist, um diese Anpassungen auszulösen.
Gruß
Jürgen