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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Diskussion Indikatoren zur modernen Trainingssteuerung
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Alt 18.06.2009, 10:22   #23
Skunkworks
Szenekenner
 
Registriert seit: 21.01.2009
Ort: Area 51
Beiträge: 5.445
Erstmal danke an alle Antworter, ich habe den Thread eröffnet, um nicht nur für mich die optimale Steuerung zu finden, sondern generell die besten Möglichkeiten für alle aufzuzeigen. Dabei ist die Ausrichtung nicht alleine auf Tria, sondern eigentlich auf alle Ausdauersportarten bezogen.

@Quax: Schade, grade dein Wissen zu den neuesten Erkenntnissen ist ja schon recht hoch, da müsste doch auch ein Ansatz möglich sein? Warum lässt du dich nicht darauf ein?

Zitat:
Zitat von dude Beitrag anzeigen
IMHO

1. Wer Genauigkeit im Training versucht, hat schon verloren.

2. Es sollte eines jeden Ziel zu sein, erfahrener Sportler zu werden. Das wird man schneller, wenn man sich fruehzeitig von starren Strukturen und Gadgets entfernt.

3. Ich bin meine IM nach Gefuehl gefahren. Kein Tacho, keine Uhr, nix. Das Resultat bezeichne ich als gut im Rahmen meiner Moeglichkeiten, da die anschliessenden Marathons im selben Leistungsrahmen verliefen.
Meine Methode: dickster Gang rein der gerade noch fluessig rumgeht und davon eins Hochschalten.
Zu 1. Ja, vielleicht ist das schon der wichtigste Punkt. Je genauer man etwas messen kann umso genauer kann das daraus resultierende Ergebnis abgeleitet werden. -Das ist das Wunschdenken...

Zu 2. Stimme ich zu, man muss verschiedene Dinge ausprobieren

Zu 3. Es gibt solche und solche Erfahrungen: Ein Bekannter von mir ist zuletzt auf einem MTB Rennen ohne Pulsmesser gefahren. Er ist zu schnell angegangen und die zweite und dritte Runde waren jeweils langsamer als die vorherige. Das gleiche Rennen mit Pulsmesser bringt nahezu identische Rundezeiten hin. Endzeitvergleich ist natürlich Blödsinn aber er meint, dass er mit Pulsmesser "schlauer" fährt, weil er früher Gas rausnehmen oder draufpacken kann.


Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
.....was einen ja nicht hindern kann/soll, laktat als indikator einer sauerstoffunterversorgung heranzuziehen. denn laktat an sich ist ganz sicher weder gut noch böse, sondern ganz einfach EIN indikator einer bestimmten stoffwechsellage. zusammen mit der von die erwähnten atemgasanalyse und anderer augenscheinfaktoren (schrittlänge, schrittfrequenz usw) kann ein erfahrener diagnostiker sehr genau einen leistungsstand bestimmen. ich selbst habe meine wettkämpfe ähnlich wie dude gestaltet (gerade seine radgestaltung stimmt mit eminer überein) und war damit auch zufrieden. ich habe allerdings auch schon wettkampfpulskurven von voll ausgesteuerten athleten gesehen, die einen fast geraden pulsverlauf über 9h wettkampfdauer hatten (natürlich für schwimmen, radeln und laufen jeweils einen eigenen). sprich keinen einzigen hänger, immer am maximal möglichen limit. das ist das, was vollausgereizte diagnostik bieten kann.
Interessanterweise bin ich bei meinen Denkereien auf fast die gleichen Ergebnisse gekommen. Der erfahrene Diagnostiker sollte man aber (und da bin ich wieder bei dude) selbst werden.
Die letzten zwei Lakat diagnostiken habe ich jeweils selbst für die Pulswerte in den Trainingsbereichen interpretiert und nicht die starren Modelle der Auswertungs-Software genommen. Derzeit trage ich die Pulsuhr und fahre/laufe grob nach den selbst errechneten Bereichen. Dabei bleibt die Uhr beim Staßentraining am Hangelenk und ist so nicht im direktem Blickfeld, dient also eher der Aufzeichnung.

Zitat:
Zitat von keko Beitrag anzeigen
Wonach?
Umfang und Intensität.
Darauf läuft es letztendlich hinaus. Man muß sich gelegentlich richtig quälen und wenn man ein gewisses Leistungsniveau erreichen will, kommt man um ein gewisses Umfangtraining nicht vorbei. Entscheidend ist die richtige Mischung zwischen Umfang und Intensität. Der eine macht es gottgegeben von Anfang richtig, der andere muß es über Jahre lernen.

Wie?
Über das eigene Körpergefühl. Dem einen ist es in die Wiege gelegt, der andere muß es sich erst erarbeiten. Ab und an mal einen Pulser tragen oder mal zur Leistungsdiagnostik gehen.

Indikatoren?
Werde ich schneller? Wenn ich das mit Ja beantworten kann, ist´s gut. Wenn nicht, muß ich was ändern.
Umfang und Intensität via Körpergefühl: Gegen quälen ist nichts einzuwenden. Allerdings bin da ich wieder bei der selektiven Warnehmung. Die kann durch etliche Faktoren beeinflusst werden. Ist es jetzt aber gut dem Körpergefühl nachzugehen und bspw. unter den leistungsdiagnostisch errechneten Pulswerten zu bleiben? Bei drüber sag man ja meist nichts, weil man sich gut fühlt.

Indikatoren: Es wäre aber doch wünschenswert, etwas direkter Schneller zu werden, ohne z.B. den Umweg über x-tausend GA1 Kilometer, weil das auch mal Lehrmeinung war.

SW
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