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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Ernährung auf Sprintdistanz - was und wann?
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Alt 27.05.2009, 11:51   #45
basscase
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.02.2009
Beiträge: 125
Zitat:
Zitat von strwd Beitrag anzeigen
@sasch0308

danke für den Beitrag, sind wertvolle Hinweise

Ich habe mir gestern abend übrigens einen kleinen Hungerast gelaufen, gestern nachmittag relativ wenig (nämlich gar nichts) zu mir genommen.

Um 18:45 zu einem ganz zügigen 14km Lauf gestartet, auf dem Rückweg bei km 11 war auf einmal Schluss mit lustig, ich habe förmlich gespürt, wie der Körper auf Fettverbrennung umgeschaltet hat, musste fast ganz rausnehmen und bin nur noch locker getrabt, nach 5 Minuten ging es dann aber normal weiter und der Rest war eh nur noch auslaufen.

Gruß strwd
Nein, Dein Körper hat nicht auf Fettverbrennung umgeschaltet, sondern es waren schlichtweg nicht mehr genug KH da, um die Fettverbrennung aufrechtzuerhalten. Selbst bei einem zügigen Lauf wird, je nach Trainingszustand natürlich, ein gewisser Anteil des Stoffwechsels aus den Fettreserven bezogen, aber immer, benötigt man für die Verstoffwechselung von Fett stets KH. Das Ziel ist es also, bei einem möglichst hohen Tempo anteilig möglichst viel aus den Fettstoffreserven zu beziehen. Durch die Wahl der richtigen (also niedrigen) Intensität lernt der Körper, mehr und mehr den Fettstoffwechsel zu nutzen, die KH-Speicher werden also nicht so schnell geleert.

Ich habe solch eine Erfahrung auch schon gemacht: Hatte einen langen Lauf (>30km) gemacht, und am Tag vorher ganz normal, also nicht übermäßig viel gegessen, und schwups hatte ich bei km 20 oder 25 einen Hungerast, Kh leer! Als ich ein Jahr später, ungefähr auf dem selben Trainingsstand wie das Jahr davor, am Tag vorher die KH-Speicher gut gefüllt hatte, blieb der Hungerasst aus, oh Wunder! Die Ernährungswissenschaft hat ja recht!
basscase ist offline   Mit Zitat antworten