gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
Triathlon Coaching
Triathlon Coaching
Individueller Trainingsplan vom persönlichen Coach
Wissenschaftliches Training
Doppeltes Radtraining: Straße und Rolle mit separaten Programmen
Persönlich: Regelmäßige Video-Termine
Mehr erfahren: Jetzt unverbindlichen Video-Talk buchen!
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Diabetes Typ 1 und Triathlon
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 05.05.2009, 00:18   #23
swimslikeabike
Szenekenner
 
Benutzerbild von swimslikeabike
 
Registriert seit: 09.03.2007
Ort: NRW
Beiträge: 884
Zitat:
Zitat von Scotti Beitrag anzeigen
Ich hab in meinem Leben so 4-5 Zuckerkranke besser kennengelernt, aber eigentlich nie mit ihnen groß über ihre Krankheit geredet. Mochte und möchte sie auch nicht groß zu Diskussionen über ihre Krankheit nötigen, wenn sie nicht von selber drüber reden wollen.

Deshalb mal hier ein paar Fragen, die mir jedesmal kommen, wenn ich Diabektiker essen sehe.

Die Zuckerkranken, die ich kenne (Alle Typ1) haben durchweg die normal übliche Kost gegessen. Eigentlich nur mengenmäßg reduziert. Zumindest kam und kommt es mir so vor. Brötchen und Pizza hab ich alles essen sehen. Vollwertkost z.B. schien völlig unbekannt. Auch von neueren Empfehlungen wie lowcarb oder natural eating waren sie meilenweit entfernt.
Während ich einen weiten Bogen um Zucker, Weißmehl und Konsorten machte, hatte ich bei meinen Bekannten eher den Eindruck als würden sie ihre BE's gerade mit diesen Sachen auf einen bestimmten Level bringen zu müssen.

Wenn ich jetzt mal hier nachschaue:
http://www.lebensmittel-tabelle.de/lowfatcarb.html
dann gibt es eine gaze Reihe Lebensmittel, die mit 0 BE angegeben sind. Von diesen 0 BE Lebensmitteln könnte ich mich imo ganz gut ernähren.

Um die Sache nicht unnötig kompliziert zu zu machen, nehme ich jetzt mal einen "nicht leistungssporttreibenden" Diabetiker:

Warum enthält seine Nahrung relativ viele (insbesondere viele isolierte) Kohlenhydrate, die er doch eigentlich gar nicht so richtig verträgt.
Müsste er nicht weniger Insulin spritzen, wenn er weniger Kohlenhydrate essen würde, wie es lowcarb empfiehlt?
Müsste er nicht alleine schon weniger Insulin spritzen wenn er sich "nur" nach den Richtlinien der Vollwertkost ernähren würde?

Irgendwie hat mich das immer irritiert. Würd mich freuen, wenn ihr mir da auf die Sprünge helfen könntet.

uiui, da wird's kompliziert...

Unter Diabetikern (auch solchen mit Typ1) gibt es Leute die sich gut ernähren, und Leute die sich schlecht ernähren, was will man machen?

Insulingaben decken zum Teil den Grundbedarf des Körpers und zum Teil die Verarbeitung der zugeführten KH. Dabei gilt auch für den Diabetiker: Je hochwertiger die Ernährung desto besser. Und weniger als andere esse ich garantiert nicht

LowCarb oder NoCarb ist Blödsinn. Schonmal den Atem eines Gesunden gerochen, der NoCarb-Diät macht? Riecht irgendwie nach Nagellackentferner und ist ein (giftiger) Abbaustoff, der anfällt wenn der Körper seine eigenen Reserven verbraucht.

Von Typ-2 Diabetikern die (zumindest zum allergrössten Teil) aufgrund ihrer schlechten Lebensweise und Ernährung unter ihrer Stoffwechselerkrankung leiden reden wir mal lieber gar nicht.
swimslikeabike ist offline   Mit Zitat antworten