Ich sehe die Sache etwas anders. Wenn ich durch Dresden fahre, hält sich kaum ein Radler an die StVO. Fahren auf dem Fußweg, Fahren auf dem Radweg in falscher Richtung, zu schnelles Fahren auf Fußwegen (Radfahrer frei) und Rotlichtverstöße sind die häufigsten Verkehrssünden. Den Anteil derer, die so fahren, schätze ich für Dresden auf etwa 80-85%. Fahrten, auf denen ich 20 bis 30 Radler treffe und mich als einziger davon an die StVo halte, sind leider keine Seltenheit.
Für die Akzeptanz von Radfahrern wäre es meiner Meinung nach durchaus dienlich, wenn wir uns mehrheitlich an die geltenden Regeln hielten. Der erste Absatz der sehr guten
zehn Gebote von Sluka faßt daseigentlich sehr gut zusammen:
Zitat:
Fahre so, wie Du beispielsweise auch Auto fahren würdest (oder mit jedem anderen Fahrzeug) - sicher und kompetent. Das faßt schon fast alles Nachfolgende in einem Satz zusammen.
Autofahrer haben die meisten der von Radfahrern genannten Probleme nicht. Sie machen sie sich einfach nicht.
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Es würde sicher nicht alle bestehenden Probleme von jetzt auf gleich verbessern. Aber es würde unsere Position in der Debatte wesentlich stärken.
Gruß
Hendrik