Zitat:
Zitat von Rene
bei meinen langen läufen habe ich ganz schön geschlampt. der letzte lange war 27km und liegt schon gut 5 wochen zurück. wenn ich mir mal meine auswertung anschaue ist meine durchschnittlich lauflänge bei 1h03min. wie sieht es bei euch aus? die gründe für die fehlenden langen liegen wohl darin, dass ich in den letzten 5 wochen viel auf dem rad gesessen habe und mir die doppelbelastung nicht geben wollt. die nächsten wochen soll es dann doch immer wieder mal einen 2.5h lauf geben, länger werde ich nicht laufen und ich hoffe es reicht dann in frankfurt. bisl unsicher bin ich trotzdem. was meint ihr?
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Meine Meinung ist ja bekannt: lange Läufe kann man nur durch noch längere Läufe ersetzen...

Ich würde an Deiner Stelle nicht nach Kilometern gehen, sondern nach Zeit und jetzt anfangen, jede Woche 2 (ja...) längere Läufe zu machen. Diese Woche 1:30 und 2 Stunden, nächste Woche 1:45 und 2:15 etc.. Dabei dann zunehmend flotter und/oder mit Endbeschleunigung.
Wichtig dabei ist, dass Du genau in Deine Beine horchst, um eine Überlastung zu vermeiden. Viel Zeit ist ja nicht mehr, also besser sofort damit anfangen!
Zitat:
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... renntempo ... ... tempohärte ...
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Das passt hier aber nicht so ganz zusammen. Wenn Du Dein LD-Renntempo läufst, trainierst Du keine Tempohärte. Kleines Beispiel aus meinem Bereich:
LD-Renntempo laufe ich mit Puls 140 im Training, auch auf 35 Km ist das kein Problem und hat mit Tempohärte nix zu tun.
Tempohärte bekomme ich, wenn ich mit Puls 155-160 und damit mit dem angepeilten Wettkampfpuls laufe. Das ist dann aber deutlich schneller als das, was ich in der LD laufen kann. Da kommt dann als Training eigentlich nur Tempodauerlauf oder der lange Lauf mir EB in Frage (wenns mir gut geht, laufe ich einen 35er im LD-Tempo los und steigere am Ende dann bis zum Exitus - das schmerzt aber immer so, dass mir eine solche Einheit reicht).
Weitere Antworten dauern etwas, muss was für meine Tempohärte tun...
