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Zitat von Ravistellus
Tja, und irgendwie habe ich das Gefühl, CF-mäßig jetzt im Niemandsland zu hängen. Habe heute gemerkt, dass mir der richtige Drive fehlt, wenn ich keinen festen Plan und ein paar Leute habe, die das parallel trainieren. Schön, dass sich noch ein paar Leute dazugesellt haben, aber dafür scheinen einige andere auf der Strecke geblieben zu sein 
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Da fühle ich mich mehrfach angesprochen.
Ich schaffe es nicht, meine Begeisterung und Motivation vom Anfang wieder hochzuholen.
Die Gründe dafür sind vielfältig, und doch sind sie eigentlich keine echten Hindernisse.
Aber angefangen beim familiären Umfeld, wo viele Geburtstagsfeiern, zwei Hochzeiten und Kindergeburtstage geplant, vorbereitet und besucht werden wollen, über berufliche Extraschichten (z.B. endlich meine Website lancieren, neue CorporateIdentity-Kleidung für die Mitarbeiter, diverse Investitionen in Maschinen, Energiesanierung vorantreiben), zwei Kleinkinder gelegentlich ihrer gestressetn Mutter abnehmen, andere Hobbies beibehalten/pflegen bis hin zu meiner Laufgruppe, die ich nicht wirklich aufgeben will, stehen einem soviele Dinge im Weg.
Dass man hier der Fast-Nichts-Sportler ist, während man in seinem Umfeld der Super-Sportler zu sein scheint sei nur am Rande erwähnt.
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Zitat von Ravistellus
Und die neuen Übungen sind für mich zT kaum durchführbar. Meine Tendenz geht eher dahin, dass, was wir bisher gemacht haben, zu wiederholen und zu festigen. Gut, wir wollen uns nicht spezialisieren, aber bei vielen Basisübungen wie KL brauche ich noch bisschen, bis ich richtig mitziehen kann. Naja, und die Sachen mit den Gewichten muss ich offensichtlich auch langsamer angehen. Aber das heißt wohl leider: Mehr oder weniger alleine vor mich hintrainieren. Schade. Die Zeit mit Euch war herrlich! Das werde ich nie vergessen, schnief ...
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Das ist das andere, ich finde, die Rüstzeit wird immer länger und oft doppelt so lange wie die Übungen; sei es das Verständnis (Videos suchen, Begriffe/Übungen wieder lernen) und anschließende Verinnerlichen der Übungen, das Vorbereiten mit Zetteln, Uhr und Ausrüstung oder auch nur die Wahl, was wann in welcher Stärke erledigt (geschafft) werden kann.
Und einfach mal drauflos kann ich nicht, ich muss geführt werden; und sei es auch nur innerlich anhand eines Planes...
Wie bequem ist da einfach ein langer ruhiger Lauf (sorry Cheffe) über 18km in der Morgensonne; Klamotten an und los, zum Familienfrühstück um neun wieder da.
Sorry für den Sermon, aber hatte sich so angestaut.
Sonntag steht jetzt erstmal Freiburg HM an, dann werde ich versuchen, die Karten neu zu mischen.