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Alt 01.02.2009, 21:01   #1334
Das Mädchen
Szenekenner
 
Benutzerbild von Das Mädchen
 
Registriert seit: 08.01.2008
Beiträge: 1.898
Zitat:
Zitat von Dieandy Beitrag anzeigen
Langsam war er, aber nicht lang. Es ging eigentlich gut los, Puls war ok und Atmung auch. Nur der eisige Ostwind hat etwas gestört, aber die Sonne schien ja ein wenig.
Nach 33 min hat mein Körper signalisiert, dass er keinen Bock mehr hat. Ich redete mir gut zu, schließlich muss man sich auch ein wenig quälen. Bei Minute 41 blieb ich plötzlich einfach stehen. Das liess sich auch erst einmal gar nicht steuern.
Bin ca 100m gegangen, um dabei zu merken, dass es sich kalt anfühlt. Konnte kalten Schweiß spüren und den Wind und dachte nur, ich muss rennen, sonst hole ich mir noch irgendwas, es war zu kalt, um verschwitzt zu gehen... Irgendwie ging es dann auch.
Nach weiteren 11 min war ich dann zu Hause. (52 min für 7,1 km).

Seit ich trainiere ist mir das noch nie passiert. Meine erste Gehpause! Ich befürchte, das war ein Warnsignal meines Körpers, der noch immer damit beschäftigt ist, die Zahnlücke zu schliessen und die Abwehr wieder aufzubauen.
War zumindest echt seltsam, denn mir war weder übel, noch tat etwas weh, HF + Atmung ok.
Habt ihr so etwas auch schon mal erlebt?

Schönen Sonntag!!
Genau das ist mir heute auch passiert. Allerdings nicht beim Laufen, sondern auf dem Rad. Der Nopogo und ich hatten uns heute zu einer gemeinsamen Ausfahrt verabredet und er sollte ausnahmsweise mal Recht behalten: Dass ich nach Hause kriechen würde. Wir fuhren also los, ich immer hinten an seinem Hinterrad und auch wenn der Wind uns immer wieder durchschüttelte, ich blieb bis km 107 dran. Und dann war es vorbei. Ich frotzel ja immer, dass das am meisten von mir angekuckte Körperteil vom Nopogo seine Hinterradnaben sind, aber da ging gar nichts mehr. Sie fuhren immer weiter weg...Ein Snickers und ne Handvoll Mäusespeck später war ich zumindest wieder in der Verfassung, halbwegs anständig nach Hause zu kommen. Aber ich bin wirklich die vier Stockwerke zu uns geschlichen. 130km sind es dann am Ende gewesen, aber die letzten 23km waren nicht mehr wirklich witzig.
Dabei war es gestern ganz gut: wieder 4 Std unterwegs gewesen. Auch bei diesem fiesen Ostwind, der mich teilweise ziemlich geärgert hat. Und nun freue ich mich auf das leckere Abendessen.
Zum Thema Kompaktkurbel: Ich bin nie eine gefahren, habe aber an zweien meiner Räder dreifach. Am Anfang war ich für den "Rettungsring" sehr dankbar, mittlerweile fahre ich sie zur Dekoration und Verwirrung der Gegnerinnen Und wenn es über die Steigungen hilft, dann sollte man auch damit fahren. Ich bin da ganz bei Sybenwurz: Was hilft mir das teuerste Material, wenn ich damit nicht vorwärts komme? Da kenne ich auch nicht wirklich viele Eitelkeiten.
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