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Zitat von MattF
Das sind die Totalverweigerer die man von der Unions Seite jetzt knallhart sanktionieren will, weil sie nicht mitarbeiten. Das ist das christliche bei der Union.
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Die Union hat eine lange Tradition darin, psychisch kranken Menschen das Leben schwer zu machen.
Joseph Hecken, der Vorsitzende des gemeinsamen Bundesausschusses ( Hier wird entschieden, welche Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen möglich sind) und damit einer der mächtigsten Männer im deutschen Gesundheitswesen und Jurist mit CDU-Parteibuch , hält zum Beispiel Bier durchaus für einen adäquaten Ersatz für Psychotherapie.
Funktionär empfielt Bier statt Therapie
Hier in Berlin wurden Stellen und Gelder für Betreute Wohnprojekte systematisch zusammengestrichen, so dass ich Menschen meist über viele Monate meist keine Entlasungspespektive bieten kann.
Der Sozialpsychiatrische Dienst, der außerhalb der Kliniken sich eigentlich um schwerstkranke und die Früherkennung und Prävention kümmern sollte und um die Kranken, die nicht den Weg zum Arzt finden, hat sehr viele unbesetzte Stellen aufgrund der schlechten Bezahlung und des hohen Arbeitsdruckes und kann seine Aufgaben kaum noch wahrnehmen.
Das liegt fairerweise nicht nur an der Union, auch andere Parteien reißen sich da kein Bein aus. Wozu auch, psychisch kranke Menschen sind ja keine sicheren Wählerstimmen.
Der Union aber, in Form von Generalsekretär Linneman, fallen dann nur Register für psychisch kranke Menschen ein, die schon mal durch Straftaten aufgefallen sind. Auch ein bekanntes Muster der Union, wenns brennt greifen wir auf bewährte Ideen der NS-Zeit zurück.
Dabei spielen, trotz medienwirksamer Fälle, psychisch kranke Menschen bei den schweren Straftaten keine sehr gewichtige Rolle. Und natürlich wäre Prävention und rechtzeitige Behandlung das beste Mittel. Aber jede Partei hat halt so ihre Logik.
Dobrindt meint ja auch, wenn man nur die Strafen um ein paar Jahre erhöht, werden weniger Zugkontrolleure erstochen. Aber das führt von Berlin weg.