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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Kann, soll oder darf die künstliche Intelligenz das menschliche Denken substituieren?
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Alt 03.02.2026, 11:54   #634
keko#
Szenekenner
 
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Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 19.845
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ein Ziel eines Algorithmus könnte beispielsweise sein:

"Schlage auf Youtube dem Nutzer Videos vor. Optimiere die Auswahl der vorgeschlagenen Videos so, dass der individuelle Nutzer möglichst lange dabei bleibt."


Der Algorithmus kann selbst lernen, wie der Nutzer auf die Videos reagiert und seine Video-Vorschläge entsprechend anpassen. Er führt dabei den Willen der Menschen aus, die ihn entwickelt haben.

Der Algorithmus handelt intelligent, hat aber keinen eigenen Willen, da er kein eigenes Bewusst sein hat. So verstehe ich das.

Gibt es irgendwo ein Beispiel, mit dem sich ansatzweise ein eigener Wille eines Algorthmus erkennen lässt?
Der Agent hat keinen eigenen Willen im menschlichen Sinne. Während er die Auswahl der Videos optimiert, kann er aber selbständig Wege finden, die ihm niemand einprogrammiert hat. Nach außen erscheint das menschlich, ist es aber nicht. Es ist rein mathematisch-technisch. Er kann dabei Wege finde, wie sie keinem Menschen möglich wären, entsprechend geht seine maschinelle Intelligenz in manchem Fällen weit über die menschliche Intelligenz hinaus.
Es geht um die Erledigung von Arbeiten, für die bisher gemeinhin menschliche Intelligenz nötig war.
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