Zitat:
Zitat von Duamax
Ich finde die Ratschläge hier teilweise sehr grenzwertig. Wenn man sich selbst mit der Technik unsicher ist (und 1:50 spricht nicht für eine einwandfreie Technik, denn sonst sollte es deutlich schneller gehen), sollte man aus meiner Sicht nicht 2-3 mal die Woche schwimmen gehen, da damit die falschen Bewegungsmuster deutlich schneller übernommen werden und im Muskelgedächtnis sind.
Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.
Sobald die Technik stabil ist, merkt man nämlich schnell auch selbst, wenn die Erschöpfung zu groß ist und man technisch unsauber wird. Dann heißt es aufhören oder langsamer weiterschwimmen.
Technik zuerst, dann Geschwindigkeit. Wir schwimmen ja eh alle in einem Geschwindigkeitsbereich bei dem richtige Schwimmer einschwimmen.
|
Ja und nein. Technik ist wichtig, klar. Und vielleicht macht es auch Sinn, dass anfangs mal ein Trainer drauf schaut, um grobe Fehler auszuschließen. Andererseits, wenn man mit einmal pro Woche einfach so vor sich hin Kraulen schon 1:50 über 2,5km halten kann, scheint nicht alles falsch zu sein.
Der Rest, auch ob ein (Privat)Trainer Sinn macht, ist auch eine Frage, wo man hin will und wie viel man investieren will (zeitlich und finanziell).
Ich würde auch den Ansatz von Keko folgen und mehr Intervalle = Intensität schwimmen, also eben 10*100, 5*200 oder auch mal 100/200/400m gemischt. Das kann man auch mal munter mit Pullbouy und/oder Paddles kombinieren, damit es nicht zu langweilig wird. Jetzt qm Anfang des Jahres kann man auh mal was für die Schnelligkeit machen. Jimmi hat in seinem Schwimmblog auch gelegentlich ganz nette trainingspläne.
M.