Zitat:
Zitat von keko#
Man muss natürlich ein wenig aufpassen: Der Klimawandel ist ein dermaßen generelles Ereignis, dass man damit quasi alles rechtfertigen kann. Sinnvolle Dinge, aber auch generelle Reiseverbote, Konsumrationierung und eine dauerhafte Überwachung wären denkbar.
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Diese Verschwörungstheorie nennt sich
"The Great Reset" und gehört in rechten Kreisen, auch der AfD, zu den häufigsten Verschwörungsmythen.
Nach diesem Glauben werden Krisen wie Corona oder der Klimawandel genutzt, um eine weltweite ökosozialistische Diktatur zu errichten. Das Ziel sei die Enteignung des Mittelstands und die totale digitale Kontrolle.
Ich will Dir das nicht persönlich unterstellen (auch nicht ein bisschen). Ich möchte an dieser Stelle nur den Hintergrund festhalten, wenn wir in diesem Thread gelegentlich von einem bevorstehenden und abzuwendenden Sozialismus, Ökosozialismus, Kollektivismus oder einer digitalen Diktatur lesen.
Wer sich dafür interessiert: Weitere Verschwörungsmythen in rechten Umfeld sind
- Der große Austausch
Migration passiere nicht zufällig durch Kriege oder Armut, sondern sei ein geplanter Prozess ("Umvolkung"). Eine globale Elite wolle die weiße, europäische Bevölkerung durch muslimische Einwanderer ersetzen, um sie gefügiger oder identitätslos zu machen.
- Leugnung des menschengemachten Klimawandels
Die "Klimahysterie" sei nur ein Vorwand, um den Bürgern Geld aus der Tasche zu ziehen, die deutsche Industrie zu zerstören ("Deindustrialisierung") und eine "Ökodiktatur" einzuführen.
Meistens treten mehrere dieser Verschwörungsmythen gleichzeitig auf: Klimawandel, Migration, Angst vor Abschaffung der Meinungsfreiheit ("Kollektivismus"), Abwehr eines drohenden Kommunismus etc. findet man meistens gemeinsam. Denn alle diese Verchwörungsmythen haben eine gemeinsame Wurzel. Auffällig ist, dass sich die Vertreter dieser Mythen für besonders frei denkende, kritische Geister halten.