Die EU hat vor ein paar Tagen neben anderen Personen einen ehemaligen Schweizer Oberst, Jacques Baud, heute Publizist und Pensionär, wohnhaft in Belgien, auf die Sanktionsliste gesetzt. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren von Vermögenswerten und ein umfassendes Einreiseverbot in die EU. Baud, der als Analytiker für Osteuropa und den Warschauer Pakt beim Schweizer Auslandsgeheimdienst und dann bei verschiedenen Missionen von NATO, UNO und OSZE tätig war, wird in dem EU-Ratsbeschluss vorgeworfen, »als Sprachrohr prorussischer Propaganda« zu fungieren. Demnach unterstütze er Handlungen der Regierung in Moskau, »die die Stabilität oder die Sicherheit in einem Drittland (Ukraine) untergraben oder bedrohen«. Baud hat sich in Büchern, Zeitschriften und im Fernsehen – unter anderem in Russland – wiederholt kritisch zur Ukraine-Politik Brüssels geäußert. Im vergangenen Jahr hat er ein Buch über den Gazakrieg veröffentlicht.
In diesem Interview in der Berliner Zeitung nimmt er Stellung zu den Vorwürfen, den Folgen für ihn und was er zu tun gedenkt.
In der CH sind das Wahlgeschenke für die SVP (stärkste Partei, ähnlich AFD) und alle EU-Kritiker. Die Weltwoche mit Köppel bringt den Fall auf dem Titelblatt und führte
ein 90min Interview mit Jacques Baud für den Yotube Kanal