Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Entscheidend ist aus meiner Sicht aber das Ergebnis, nicht das Zustandekommen des Ergebnisses.
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Genaugenommen meinst du die Korrektheit des Ergebnisses, oder würdest du deine These auch für falsche Ergebnisse aufrecht erhalten?
Wie auch immer, den Gedanken halte ich für ziemlich wichtig.
Ich meine, ein wichtiger Schritt ist in der Debatte, dass man das Ergebnis von der Erkenntnis trennt (Wissen das es funktioniert vs. wissen warum es funktioniert) und auch ein korrektes Ergebnis von Wissen (Gettier Problem - korrektes raten vs. Wissen) unterscheidet.
Ähnlich ist das wohl auch mit dem Begriff der Intelligenz, der übrigens willkürlich (stipulativ) und deshalb auch nicht "korrekt/wahr" sondern im Grunde halt "zweckmäßig" beschrieben ist.
Ich habe schon das Gefühl, dass es in die Richtung geht, die du ansprichst: Intelligenz zu trennen von Bewusstsein, Wahrheit (im epistemischen Sinne) und z.B. auch von Verantwortung(!) und was weiß ich noch von was für Begrifflichkeiten.
In der Folge, ich habe das viel weiter vorne mal in den Raum gestellt, muss der Mensch seine Position in der Welt neu finden. Wenigstens diese drei Punkt von oben sind wahrscheinlich die Eckpfeiler dieser neunen Position, die bleiben.
